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Milliardendeal: Vodafone steht vor der Übernahme von Unitymedia


Milliardendeal  

Vodafone vor Übernahme von Liberty-Global-Teilen

23.04.2018, 13:52 Uhr | dpa

Milliardendeal: Vodafone steht vor der Übernahme von Unitymedia. Das Vodafone-Logo in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) vor der Unternehmens-Zentrale: Vodafone steht laut der Financial Times kurz vor der Übernahme des Kabelkonzerns Global Liberty. (Archivbild) (Quelle: dpa/Ina Fassbender)

Das Vodafone-Logo in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) vor der Unternehmens-Zentrale: Vodafone steht laut der Financial Times kurz vor der Übernahme des Kabelkonzerns Global Liberty. (Archivbild) (Quelle: Ina Fassbender/dpa)

Der britische Vodafone-Konzern steht einem Pressebericht zufolge kurz vor der Übernahme von wichtigen Teilen des Kabelkonzerns Liberty Global in Europa. Es könnte einer der größten Deals der letzten Jahre werden.

In den kommenden zwei Wochen könnten sich die Manager auf einen weitreichenden Spartentausch im Wert von rund 16,5 Milliarden Euro inklusive Schulden einigen, schrieb die Financial Times am Sonntag unter Berufung auf Insider. Der Deal stecke in den finalen Verhandlungen. Gehen soll es insbesondere um Libertys Kabelsparten in Deutschland und Osteuropa – also auch um den deutschen Anbieter Unitymedia. Geht der Deal so über die Bühne, wäre es der größte in der europäischen Telekommunikationsbranche der letzten fünf Jahre.

Insbesondere in Deutschland könnte ein entsprechendes Vorhaben die Landschaft auf dem Telekom-Markt verändern. Vodafone ist mit dem milliardenschweren Kauf von Kabel Deutschland im Jahr 2014 Marktführer im Kabel, Deutschland ist der wichtigste Markt der Briten. Unitymedia ist in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg vertreten.

Für die Telekom wäre der Deal eine schlechte Nachricht

Kabel Deutschland war 2004 mit dem geplanten Kauf der Kabelnetze in den drei Unitymedia-Bundesländern am Widerstand des Bundeskartellamts gescheitert. Inzwischen hat sich der Markt und die Wettbewerbssituation aber gewandelt. Der Deutschen Telekom als Konkurrent dürfte ein Zusammenschluss nicht gefallen. So hatte Telekom-Chef Tim Höttges ein mögliches Zusammengehen der beiden großen Kabelnetzbetreiber in Deutschland denn auch als "nicht genehmigungsfähig" bezeichnet.

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Verwendete Quellen:
  • dpa

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