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Wirtschaft - Aktien Europa Schluss: Gewinne - Euro schwächelt weiter nach EZB-Sitzung

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Wirtschaft  

Aktien Europa Schluss: Gewinne - Euro schwächelt weiter nach EZB-Sitzung

26.04.2018, 19:04 Uhr | dpa-AFX

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen haben am Donnerstag nach dem Kursrückschlag vom Vortag wieder den Weg nach oben gefunden. Als Stützen erwiesen sich der nach der jüngsten Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) letztlich weiter schwächelnde Eurokurs und die sinkenden Renditen für US-Staatsanleihen. Hinzu kam die Aussicht, dass China die Einfuhrzölle für Autos deutlich senken und damit den weltgrößten Absatzmarkt der Branche weiter öffnen könnte. Dies hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreisen berichtet. Im Fokus der Anleger stand eine Flut von Geschäftszahlen.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verabschiedete sich 0,58 Prozent höher bei 3506,03 Punkten aus dem Handel. Für den CAC 40 in Paris ging es um 0,74 Prozent auf 5453,58 Zähler hoch und der Londoner FTSE 100 gewann 0,57 Prozent auf 7421,43 Punkte.

Die EZB bleibt trotz zuletzt eher schwacher Wirtschaftszahlen zuversichtlich für die weitere Entwicklung, gab aber keinen weitergehenden Hinweis auf einen schrittweisen Ausstieg aus ihrer ultralockeren Geldpolitik. Den Leitzins im Euroraum hatten die Währungshüter wie erwartet auf dem Rekordtief von null Prozent belassen.

Der Euro setzte seine Talfahrt fort und rutschte bis auf 1,2098 US-Dollar ab, was den niedrigsten Stand seit über drei Monaten bedeutete. Die verbilligt tendenziell Exporte europäischer Unternehmen. Derweil endete am US-Anleihemarkt zumindest vorerst der jüngste Höhenflug der Renditen, was die Attraktivität von Aktien gegenüber den festverzinslichen Wertpapieren steigert.

Im europäischen Branchenvergleich hatten am Donnerstag die Aktien von Öl- und Gasfirmen die Nase vorn: Der Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 gewann 1,85 Prozent. Der Index der Autobauer und -zulieferer profitierte mit plus 0,83 Prozent nur mäßig von den guten Nachrichten aus China. Einziger Verlierer war der Index der Rohstoffunternehmen, der aber lediglich um 0,15 Prozent nachgab.

Bei den Einzelwerten stach der des niederländische Lichtspezialist Philips Lighting negativ heraus: Nach einem enttäuschenden ersten Quartal brachen die Titel des in einigen Bereichen mit Osram konkurrierenden Unternehmens um mehr als 13 Prozent ein. Um die Jahresziele nach den verfehlten Wachstums- und Margenerwartungen noch zu erreichen, sei nun ein starkes zweites Halbjahr nötig, kommentierte die US-Bank JPMorgan.

Die Aktien des Netzwerkausrüsters Nokia verloren nach einem ebenfalls enttäuschenden Jahresauftakt knapp 1 Prozent und gehörten damit zu den schwächsten Werten im EuroStoxx. Dagegen setzten sich Safran-Titel mit plus 4,66 Prozent an die Indexspitze, nachdem der Luftfahrt- und Rüstungskonzern für das erste Quartal dank eines Zukaufs ein kräftiges Umsatzwachstum berichtet hatte. Die Aktie setzte damit ihren Höhenflug der vergangenen Jahre fort und erreichte einen Rekordwert.

Im Telekomsektor glänzte der niederländische Vertreter KPN nach Zahlen mit einem Kursanstieg von knapp viereinhalb Prozent. Nicht ganz so euphorisch wurden die Resultate der Konkurrenz aus Frankreich und Spanien aufgenommen: Während Orange-Titel 1,73 Prozent gewannen, ging es bei Telefonica um 0,79 Prozent hoch.

Uneinheitlich wurden die jüngsten Geschäftsergebnisse aus der Ölindustrie aufgenommen: Während beim französischen Konzern Total erwartungsgemäße Zahlen für ein Plus von anderthalb Prozent reichten, verloren die A-Aktien von Shell in London rund 1 Prozent.

Die britische Bank Barclays rutschte wegen hoher Kosten für Rechtsstreitigkeiten zu Jahresbeginn in die roten Zahlen, will aber weiterhin für das Gesamtjahr 2018 eine Dividende von 6,5 Pence je Anteilsschein zahlen. Die Papiere verloren im "Footsie" 1,41 Prozent.

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