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Wirtschaft: Nordkoreas Machthaber Kim spricht mit Chinas Außenminister über Atomkonflikt


Wirtschaft  

Nordkoreas Machthaber Kim spricht mit Chinas Außenminister über Atomkonflikt

03.05.2018, 11:22 Uhr | dpa-AFX

PJÖNGJANG (dpa-AFX) - Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat Chinas Außenminister Wang Yi empfangen. Über das Treffen am Donnerstag in Pjöngjang berichtete das chinesische Außenministerium. Er ist der ranghöchste chinesische Besucher in Nordkorea seit mehr als zehn Jahren. Im Mittelpunkt seiner zweitägigen Visite steht eine Lösung des Atomkonflikts und der Ende Mai oder Anfang Juni geplante Gipfel zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump.

Er hoffe, dass der Dialog zwischen Nordkorea und den USA "reibungslos laufen und bedeutende Fortschritte erreichen wird", sagte Wang Yi nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua bei einem Treffen mit seinem Amtskollegen Ri Yong Ho am Vortag. Nordkoreas Sicherheitsbedürfnisse müssten erfüllt werden. China stehe voll hinter den Bemühungen Nordkoreas für eine "vollständige Denuklearisierung" auf der koreanischen Halbinsel.

Sein Amtskollege Ri Yong Ho habe die "große Bedeutung" des ersten Gipfels zwischen Kim und Südkoreas Präsident Moon Jae In am vergangenen Freitag im Grenzdorf Panmunjom hervorgehoben. Dabei hatte Kim allerdings nur generell seine Bereitschaft zur Beseitigung seiner Atomwaffen bekräftigt und keine konkreten Pläne vorgelegt.

Moon und Kim hatten auch vereinbart, das heute noch gültige Waffenstillstandsabkommen zum Ende des Korea-Krieges 1953 durch einen Friedensvertrag zu ersetzen. Dafür sollen Gespräche zu dritt mit den USA oder zu viert mit China geführt werden. China hatte damals mit "Freiwilligen" an der Seite des Nordens gegen Südkorea und eine aus den USA und anderen UN-Staaten bestehende Streitmacht gekämpft.

Im Zuge seiner Charmeoffensive seit Jahresanfang hatte Machthaber Kim Ende März überraschend China besucht und die alte Freundschaft wiederbelebt. Nach Jahren der frostigen Beziehungen wegen seiner Atom- und Raketentests und der von China als größtem Handelspartner umgesetzten internationalen Sanktionen hatten sich beide Seiten dabei wieder angenähert und eine enge Abstimmung verabredet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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