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Wirtschaft: British-Airways-Mutter IAG blitzt mit Geboten für Norwegian ab


Wirtschaft  

British-Airways-Mutter IAG blitzt mit Geboten für Norwegian ab

04.05.2018, 11:20 Uhr | dpa-AFX

LONDON/FORNEBU (dpa-AFX) - Die British-Airways-Mutter IAG ist mit ihrem Übernahmeplänen für den norwegischen Billigflieger Norwegian bisher abgeblitzt. Zwei von IAG vorgelegte Gebote hätten Norwegian und die Perspektiven der Airline zu niedrig bewertet, teilten die Norweger am Freitag in Fornebu mit. Die International Airlines Group (IAG) prüft laut Konzernchef Willie Walsh jetzt ihre weiteren Optionen. Weitere Übernahmeziele als Alternative zu Norwegian gehörten aber nicht dazu.

An der Börse lösten die Nachrichten einige Bewegung aus. Der Kurs der Norwegian-Aktie, der nach Bekanntwerden der Übernahmepläne im April kräftig zugelegt hatte, sackte am Freitag um zuletzt neun Prozent in den Keller. Für die IAG-Papiere, die auch von überraschend guten Quartalszahlen profitierten, ging es um mehr als fünf Prozent aufwärts.

IAG hatte im April bestätigt, einen Anteil von 4,6 Prozent an Norwegian gekauft zu haben. Zudem dachte der Konzern offiziell über eine Übernahmeofferte für den Billigflieger nach. Norwegian sah sich nach eigener Darstellung aber schon wenig später von Kaufinteressenten umringt. Seit dem Einstieg von IAG hätten sich weitere Interessenten gemeldet, hatte Norwegian-Chef Bjørn Kjos Ende April gesagt.

Mit einer Übernahme von Norwegian könnte sich IAG weiter gegen die starke Konkurrenz von Billigflug-Gesellschaften rüsten. Der Konzern hatte Norwegian im April als "attraktives Investment" bezeichnet. Aus Sicht von IAG-Chef Walsh können die Norweger ihre ehrgeizigen Geschäftspläne aber nicht aus eigener Kraft verwirklichen. Die Airline sitzt bereits auf hohen Schulden und hat noch viele Flugzeuge bestellt.

Die Airline hat in Europa eine Vorreiterrolle bei Billigflügen auf der Langstrecke eingenommen. So fliegt Norwegian mit modernen Flugzeugen vom Typ Boeing 787 "Dreamliner" in die USA, etwa nach Florida, New York und Los Angeles. Norwegian betreibt ihrer Internetseite zufolge derzeit 28 Dreamliner-Jets sowie 118 Mittelstreckenjets vom Typ Boeing 737-800, wie sie auch bei Europas größtem Billigflieger Ryanair im Einsatz sind.

Auch IAG hat Billigflüge auf der Langstrecke für sich entdeckt und unter dem Namen "Level" eine eigene Airline für dieses Geschäftsmodell gegründet. Auf den Europastrecken mischt die spanische IAG-Tochter Vueling im Billigfluggeschäft kräftig mit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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