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Wirtschaft: Ölpreise steigen weiter - Brent erstmals seit 2014 bei 78 Dollar


Wirtschaft  

Ölpreise steigen weiter - Brent erstmals seit 2014 bei 78 Dollar

14.05.2018, 13:03 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag an ihre deutlichen Vortagesgewinne angeknüpft. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stieg zwischenzeitlich erstmals seit Ende 2014 bis auf 78 US-Dollar. Nach dem Rückzug der USA aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran ist die Lage im Nahen Osten zunehmend heikel.

Iranische Kuds-Brigaden beschossen in der Nacht zum Donnerstag israelische Stellungen auf den von Israel annektierten Golan-Höhen. Zuvor hatte es Angriffe auf iranische Kräfte in Syrien gegeben, die weitgehend Israel zugeordnet wurden. Die deutsche Bundesregierung reagierte mit großer Sorge. "Diese Angriffe sind eine schwere Provokation, die wir auf das Schärfste verurteilen", erklärte das Auswärtige Amt auf Twitter. "Israel hat, das haben wir immer betont, ein Recht auf Selbstverteidigung."

Militärische Konflikte im Nahen Osten könnten die Ölproduktion dämpfen - und lassen dadurch die Preise steigen. Zuletzt lag der Brent-Preis am Mittag bei 77,56 Dollar. Das waren 35 Cent mehr als am Vortag. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni kostete mit 71,65 Dollar 51 Cent mehr als am Vortag. Zuvor war der Kurs bis auf 71,89 Dollar geklettert. Damit sind die beiden führenden Rohölsorten der Welt so teuer wie zuletzt Ende 2014.

Der US-Ausstieg aus dem Atom-Deal mit dem Iran hatte die Ölpreise bereits am Mittwoch um mehr als zwei Dollar steigen lassen. Hauptgrund war die Furcht vor Angebotsengpässen, da die Vereinigten Staaten ausgesetzte Sanktionen wieder aufleben lassen. "Wir werden die höchste Stufe von Wirtschaftssanktionen einführen", hatte US-Präsident Donald Trump gesagt. Allerdings ist es alles andere als klar, was das Vorgehen der USA für den Ölmarkt konkret bedeutet. Die Europäische Union hält Trumps Entscheidung für gefährlich für die Lage im Nahen Osten und will die Sanktionen ausgesetzt lassen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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