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Wirtschaft: EZB warnt vor Gefahren einer hohen Verschuldung


Wirtschaft  

EZB warnt vor Gefahren einer hohen Verschuldung

24.05.2018, 12:06 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat vor Gefahren für die Stabilität der Finanzmärkte durch hochverschuldete Eurostaaten gewarnt. Ein schwächeres Wirtschaftswachstum oder eine schuldenfinanzierte Haushaltspolitik könnten Einfluss auf die Anleihemärkte einzelner Mitgliedsstaaten der Eurozone haben, hieß es im Stabilitätsbericht der Notenbank, der am Donnerstag in Frankfurt veröffentlicht wurde. Trotz einer breitangelegten positiven Entwicklung von Staatsanleihen der Euroländer in den vergangenen Quartalen, bleiben "einige Euroländer verwundbar", hieß es.

Im Stabilitätsbericht, der zweimal im Jahr veröffentlicht wird, wurden keine Länder hervorgehoben oder speziell erwähnt. Zuletzt hatte aber Italien für wachsende Nervosität an den Finanzmärkten gesorgt. Die Aussicht auf eine neue Regierung aus der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung und der rechtspopulistischen Lega hatte zu einem starken Anstieg der Risikoaufschläge bei italienischen Staatsanleihen geführt. Die Anleger befürchten eine Abkehr von der Sparpolitik und eine schuldenfinanzierte Ausgabenpolitik.

Die europäischen Währungshüter warnten aber auch generell vor einer Zunahme der Risiken an den internationalen Finanzmärkten. Derzeit sei zu beobachten, dass sich Anfälligkeiten für Krisen aufbauten, hieß es im Bericht. Die EZB-Experten verwiesen in diesem Zusammenhang auf eine Zunahme von Kursschwankungen. Höhepunkt seien starke Ausschlägen an den US-Aktienmärkten Anfang Februar gewesen.

Noch seien die "systemischen Risiken" für die Eurozone aber als nach wie vor gering einzuschätzen, hieß es. Die EZB-Experten bezogen sich in ihrer Einschätzung auf den Zeitraum der vergangenen sechs Monate, der durch ein stärkeres Wirtschaftswachstum profitiert habe.

Durch den aktuellen Konjunkturaufschwung habe sich auch die Profitabilität der Banken in der Eurozone verbessert, hieß es weiter. Insgesamt sei die Gewinnentwicklung aber als nach wie vor eher schwach einzuschätzen. Immerhin hätten größere Kapitalpuffer die Geldhäuser widerstandsfähiger gegen künftige Krisen gemacht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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