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Wirtschaft: Euro fällt auf Tief seit November - Verunsicherung wegen Spanien


Wirtschaft  

Euro fällt auf Tief seit November - Verunsicherung wegen Spanien

25.05.2018, 14:54 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag wegen neuer politischer Unsicherheiten in Südeuropa unter Druck geraten. Am Nachmittag fiel die Gemeinschaftswährung auf den tiefsten Stand seit November bei 1,1662 US-Dollar. Kurz zuvor war der Euro noch bei bis zu 1,1734 Dollar gehandelt worden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1728 Dollar festgesetzt.

Nachdem zuletzt die Regierungsbildung in Italien für Verunsicherung an den Finanzmärkten gesorgt hatte, kommen nun politische Turbulenzen in Spanien hinzu. Im Zuge der Korruptionsaffäre der spanischen Regierungspartei PP gerät Ministerpräsident Mariano Rajoy zunehmend in die Bredouille. Die Sozialistische Partei (PSOE), die größte Oppositionspartei des Landes, brachte einen Misstrauensantrag gegen den 63-Jährigen ein. Um diesen Antrag zum Erfolg zu führen, sind die Sozialisten allerdings auch auf die liberalen Ciudadanos angewiesen. Ciudadanos-Generalsekretär José Manuel Villegas forderte Rajoy auf, Neuwahlen auszurufen.

Am Vormittag hatte der Euro noch Auftrieb durch den Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland bekommen, der überraschend den Abwärtstrend der vergangenen Monate stoppen konnte. "Das unveränderte Geschäftsklima zeigt, dass es um die deutsche Konjunktur doch nicht ganz so schlecht bestellt ist", kommentierte Experte Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg.

Deutliche Bewegung am Devisenmarkt gab es auch bei der schwedischen Krone, die sowohl zum Euro als auch zum Dollar zwischenzeitlich um rund ein Prozent zulegte und im Anschluss wieder etwas abgab. Die Schwedische Nationale Schuldenbehörde hatte mitgeteilt, schrittweise bis zu 7 Milliarden Schwedische Kronen (682 Millionen Euro) auf einen steigenden Wert der Landeswährung zu setzen. Experten werten das Vorgehen als einen überraschenden Affront gegenüber der vom Staat unabhängig agierenden Reichsbank.

Vorerst keine neuen Kursverluste gab es bei der Lira. In den vergangenen Handelstagen war die türkische Währung nach einer rasanten Talfahrt auf Rekordtiefs zum Euro und zum Dollar gefallen. Eine überraschende Zinserhöhung der türkischen Notenbank hatte keine nachhaltige Wirkung gezeigt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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