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Kurssprung für Humanoptics von mehr als 468 Prozent


Nach FDA-Zulassung für künstliche Iris  

Kurssprung für Humanoptics von mehr als 468 Prozent

31.05.2018, 17:23 Uhr | dpa

Kurssprung für Humanoptics von mehr als 468 Prozent. Untersuchung beim Augenarzt (Quelle: Getty Images/ferrantraite)

Untersuchung beim Augenarzt: Die Humanoptics AG bietet eine künstliche Iris an. Die FDA-Zulassung hat dem Unternehmen nun einen kräftigen Kurssprung beschert. (Quelle: ferrantraite/Getty Images)

Das Unternehmen Humanoptics AG HUMANOPTICS AG  O.N. Aktie aus Erlangen hat seine FDA-Zulassung für eine künstliche Iris erhalten. An der Börse legte die Aktie des Herstellers von Augenimplantaten bis zum späten Nachmittag um fast 500 Prozent zu.

Die künstliche Iris "Artificialisis" der Humanoptics AG, eines Technologieunternehmens für Implantate für die Augenchirurgie, hat seine FDA-Zulassung erhalten. Damit ist es die einzige FDA-zugelassene künstliche Iris in den USA. Im Anschluss verzeichnete das Unternehmen bis zum späten Nachmittag einen Kurssprung von mehr als 468 Prozent. Das Marktpotenzial für das Produkt soll laut Unternehmen bei rund 150 Kliniken und bei 1.000 bis 1.500 Patienten pro Jahr liegen. 

So hilft die künstliche Iris augenkranken Menschen

Mit der "Artificialiris" werden Patienten behandelt, die ihre Iris durch einen Unfall teilweise oder vollständig verloren haben oder von Geburt an keine Iris besitzen. Die Erkrankung ist für Patienten unter anderem in ihrem sozialen Alltag sehr belastend. Zudem ist sie oft mit einer ganzen Reihe weiterer medizinischer Indikationen wie erhöhter Lichtempfindlichkeit, Sehkraftverlust oder dem überdurchschnittlichem Risiko des Bildens von grünem und grauem Star (Glaukom und Katarakt) verbunden.

Die künstliche Iris besteht aus einem flexiblen Silikonmaterial, das mittels Kleinschnitttechnik in das Auge eingebracht wird. Damit soll laut Hersteller sowohl die medizinische als auch die ästhetische Versorgung der Patienten gewährleistet werden.

Vorstandsvorsitzender sieht großes Marktpotenzial

Dr. Billardon, Vorstandsvorsitzender der Humanoptics AG, rechnet mit einem hohen Umsatz- und Ertragspotenzial: "Bei vielen unserer heutigen Operateure gibt es bereits Wartelisten mit Patienten, die unsere künstliche Iris benötigen, jedoch im Rahmen der Studie nicht behandelt werden konnten. Zusätzlich zu dem erheblichen Marktpotenzial in den USA wird die FDA-Zulassung auch auf unsere europäischen Märkte, in denen wir das Produkt heute auch schon anbieten dürfen, positiv abstrahlen."

Verwendete Quellen:
  • dpa

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