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Deutsche-Bank-Aktie fällt auf historischen Tiefstand – Absturz um sieben Prozent


Absturz um sieben Prozent  

Deutsche-Bank-Aktie fällt auf historischen Tiefstand

31.05.2018, 18:28 Uhr | AFP, dpa

Deutsche-Bank-Aktie fällt auf historischen Tiefstand – Absturz um sieben Prozent. Turbulente Zeiten bei der Deutschen Bank: Tiefer stand der Aktienkurs des Geldhauses noch nie. (Quelle: AP/dpa)

Turbulente Zeiten bei der Deutschen Bank: Tiefer stand der Aktienkurs des Geldhauses noch nie. (Quelle: AP/dpa)

Die Krise bei der Deutschen Bank nimmt immer dramatischere Züge an. Nach einer negativen Bewertung der US-Behörden stürzt die Aktie auf einen historischen Tiefstand.

Die Aktie der Deutschen Bank DEUTSCHE BANK AG NA O.N. Aktie ist am Donnerstag auf einen historischen Tiefstand gefallen. Der Kurs des größten deutschen Kreditinstituts notierte zum Börsenschluss in Frankfurt am Main mit 7,15 Prozent im Minus und lag bei 9,07 Euro.

Hintergrund des Kurssturzes ist eine Entscheidung der US-Aufsichtsbehörde FDIC, die US-Tochter der Deutschen Bank als "Problembank" einzustufen. Zuvor hatte auch die US-Notenbank erhebliche Bedenken angemeldet. Sie führt das Institut bereits seit rund einem Jahr auf einer ihrer untersten Bewertungsstufen.

Die Deutsche Bank erklärte dazu in einem Statement, "spezifisches regulatorisches Feedback" grundsätzlich nicht zu kommentieren. Als Konzern sei man aber "sehr gut kapitalisiert" und verfüge über "erhebliche Liquiditätsreserven". Auch die US-Tochter habe eine "sehr robuste Bilanz". Anleger reagierten dennoch beunruhigt, die Aktie ging auf Talfahrt.

Status bei der Fed: "in Schwierigkeiten"

Die FDIC macht keine konkreten Angaben zu den Banken auf der Liste, doch das Gesamtvermögen der als potenziell gefährdet eingestuften Institute stieg im Quartalsvergleich um gut 42 Milliarden Dollar. Das entspricht etwa der Bilanzsumme der US-Tochter der Deutschen Bank, die zum Quartalsende 42,1 Milliarden Dollar auswies, wie neben der "Financial Times" auch das "Wall Street Journal" berichtete.

Dem Finanzblatt zufolge hatte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das Institut Mitte 2017 auf den Status "in Schwierigkeiten" herabgesetzt. Dadurch sei die Deutsche Bank in ihrer Freiheit eingeschränkt worden und müsse sich – etwa bei wichtigen Personalentscheidungen – eng mit ihren Aufsehern abstimmen. Die Abstufung der Fed sei der Auslöser für den Schritt der FDIC gewesen.

Weder Notenbank noch Einlagensicherung wollten sich zu den Berichten äußern. Dass die US-Geschäfte des größten deutschen Geldhauses ein Problemherd sind, ist aber kein Geheimnis. Der US-Ableger fiel 2015 und 2016 beim Stresstest der Fed durch und wurde in den vergangenen Jahren wegen etlicher Regelverstöße zur Verantwortung gezogen. Darüber hinaus musste die Bank Milliardenstrafen bei Vergleichen mit der US-Justiz wegen Marktmanipulationen und anderer Vergehen zahlen.

Verwendete Quellen:
  • AFP, dpa

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