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Bayer-Übernahme: Name "Monsanto" soll wegen Imagegründen weg


Marke soll verschwinden  

Bayer streicht den Namen Monsanto

04.06.2018, 10:56 Uhr | AFP

Bayer-Übernahme: Name "Monsanto" soll wegen Imagegründen weg. Das Firmenlogo der Firma Monsanto: Bayer ist bei der umstrittenen Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto am Ziel. (Quelle: dpa/Daniel Dreifuss)

Das Firmenlogo der Firma Monsanto: Bayer ist bei der umstrittenen Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto am Ziel. (Quelle: Daniel Dreifuss/dpa)

Glyphosat und gentechnisch veränderte Pflanzen: Mit dem Namen Monsanto sind umstrittene Themen verbunden. Nach der Fusion will Bayer die Marke verschwinden lassen.

Der Chemiekonzern Bayer streicht den belasteten Namen Monsanto. Er werde nach der Fusion "als Unternehmensname nicht fortgeführt", teilte Bayer mit. Am Donnerstag soll die Übernahme des US-Saatgutkonzerns im Wert von 56 Milliarden Euro demnach abgeschlossen sein. Am Sonntagabend bereits hatte der Konzern eine Kapitalerhöhung angekündigt, die 6,0 Milliarden Euro zur Finanzierung der Fusion einbringen soll.

Bayer will mit der Fusion zum weltgrößten Anbieter von Pestiziden und Saatgut aufsteigen. Die Übernahme hatte der Konzern im Mai 2016 angekündigt.

Die US-Kartellbehörden hatten die umstrittene Übernahme vergangene Woche unter Auflagen genehmigt; die EU hatte bereits Ende April grünes Licht gegeben. Alle notwendigen behördlichen Freigaben lägen vor, erklärte der Konzern.

Monsanto ist ein umstrittener Konzern

Monsanto ist der weltgrößte Hersteller von Saatgut. Der US-Konzern produziert unter anderem aber auch das viel kritisierte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat sowie gentechnisch veränderte Pflanzen. Deshalb ist die Firma seit Jahren Zielscheibe von Gegnern der industriellen Landwirtschaft.

Die am Sonntag angekündigte Kapitalerhöhung sei "ein bedeutender Baustein für die Finanzierung der Übernahme von Monsanto", erklärte Bayer-Chef Werner Baumann. Zugleich sei sie die "letzte damit verbundene Eigenkapitalmaßnahme".

Verwendete Quellen:
  • AFP

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