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Wirtschaft: Rundfunkbeitrag könnte an Preissteigerung gekoppelt werden


Wirtschaft  

Rundfunkbeitrag könnte an Preissteigerung gekoppelt werden

08.06.2018, 15:58 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Die Höhe des Rundfunkbeitrags könnte sich künftig möglicherweise an der Inflationsrate orientieren. Dieser Vorschlag ist Gegenstand einer Vorlage, die in der kommenden Woche bei der Konferenz der Ministerpräsidenten in Berlin beraten werden soll, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ) am Freitag berichtete.

Hinter dem Vorstoß stehen laut NOZ die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Man wolle eine Finanzstruktur, "die den Anstalten den Raum gibt, ihren Programmauftrag im Rahmen eines festen Budgets erfüllen zu können", sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) der Zeitung. "Für uns gehört dazu eine Budgetentwicklung anhand der Inflationsrate."

Man wolle einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sagte Günther weiter. "Allerdings sind Radio und Fernsehen heute nicht mehr die einzigen Verbreitungswege. Deshalb müssen wir neu denken: Wir brauchen einen flexibleren Auftrag, der auf Inhalten beruht, weg von der Betrachtung der Verbreitungswege."

Gegenwärtig wird der Finanzbedarf von ARD, ZDF und Deutschlandradio von der unabhängigen Expertenkommission KEF ermittelt und den Länderchefs vorgeschlagen. Nach NOZ-Angaben deutet sich unter den Ministerpräsidenten eine Zustimmung für die Initiative der Länder an. ARD, ZDF und Deutschlandradio nehmen zur Zeit aus dem Rundfunkbeitrag jährlich rund acht Milliarden Euro ein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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