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Wirtschaft: Seehofer nimmt Merkel erbitterte Asyldebatte nicht persönlich übel

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Wirtschaft  

Seehofer nimmt Merkel erbitterte Asyldebatte nicht persönlich übel

18.06.2018, 19:22 Uhr | dpa-AFX

(Im drittletzten Satz des letzten Absatzes wurde die Passage "oder gar keine Papiere haben" gestrichen. Zurückweisungen von Ausländern ohne Papiere, die einen Asylantrag stellen wollen, plant Seehofer derzeit nicht.)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Trotz des erbitterten Asylstreits mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt ihr Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die zähen Verhandlungen nicht persönlich übel. Merkel sei ihm weiterhin sympathisch, und sie habe sicher auch ihre Überzeugung, für die sie sich einsetze, sagte Seehofer am Montag in der BR-Sendung "Münchner Runde extra" zum Asylstreit zwischen CDU und CSU. Der jüngst in den Medien kolportierte Satz, er könne mit Merkel nicht mehr zusammenarbeiten, sei eine von vielen Falschmeldungen der vergangenen Tage, auf die zu reagieren er sich aber abgewöhnt habe.

Seehofer betonte, er und Merkel hätten in den vergangenen Monaten viel zusammengearbeitet, sei es bei der Bundestagswahl oder den anschließenden Sondierungsverhandlungen in Berlin. "Das haben wir gut durchgesteuert", vieles aus der Vergangenheit sei dabei auch vergessen worden. Generell sei er auch kein nachtragender Mensch, betonte Seehofer. "Die Windschutzscheibe ist größer als der Rückspiegel."

Am Vormittag hatte der CSU-Vorstand bei einer Sitzung in München einstimmig beschlossen, Kanzlerin Merkel eine zweiwöchige Frist bis zum EU-Gipfel Ende des Monats in Brüssel zu gewähren. Sollte die CDU-Chefin dort keine europäische Lösung für den Umgang mit Flüchtlingen durchsetzen können, will Seehofer umgehend an der deutschen Grenze Flüchtlinge zurückweisen lassen, die bereits in einem anderen EU-Land registriert sind. Umgehend will Seehofer dagegen die Abweisung von Ausländern anweisen, die bereits mit einem Einreiseverbot belegt sind. Zwischen CDU und CSU war in den vergangenen Tagen ein erbitterter Streit über die Neuordnung der Asylpolitik entbrannt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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