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Wirtschaft - Aktien New York Schluss: Handelsstreit hat Wall Street weiter im Griff

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Wirtschaft  

Aktien New York Schluss: Handelsstreit hat Wall Street weiter im Griff

18.06.2018, 22:21 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Die protektionistische Politik der USA samt der damit einhergehenden internationalen Handelskonflikte haben die Wall Street am Montag weiter belastet. Die Anleger blieben wie bereits am Freitag unsicher. Der Leitindex Dow Jones Industrial büßte 0,41 Prozent auf 24 987,47 Punkte ein. Sein Tagestief hatte er direkt nach dem Handelsstart.

Der marktbreite S&P-500-Index fiel um 0,21 Prozent auf 2773,87 Zähler. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 gab um 0,06 Prozent auf 7251,41 Punkte nach.

Die Spirale aus Strafzöllen und Gegenzöllen dreht sich zusehends schneller, denn die USA und China geben sich im drohenden Handelskrieg unnachgiebig. Nach gegenseitig verhängten Strafzöllen in Milliardenhöhe rüsten sich die beiden größten Volkswirtschaften der Welt für den Start zusätzlicher Einfuhrabgaben auf hunderte Produkte ab Anfang Juli. Experten befürchten ernsthafte Konsequenzen für die Weltwirtschaft, sollten die gegenseitigen Handelsbarrieren weiter hochgeschraubt werden.

Unter den Einzelwerten im Dow gaben die Aktien von Intel besonders deutlich nach mit minus 3,4 Prozent. Sie litten unter einer Verkaufsempfehlung des Handelshauses Northland Securities. Dessen Analysten rechnen mit einer Verlangsamung des Server-Absatzwachstums im dritten Quartal sowie mit mehr Wettbewerb durch Advanced Micro Devices (AMD). Dessen Aktien stiegen um 4,7 Prozent.

Die Anteile von Walt Disney büßten nach einer Verkaufsempfehlung von Pivotal Research 1,6 Prozent ein. Das Analysehaus sieht ein hohes Rückschlagrisiko für die Aktie des Medienunternehmens.

Die Papiere der Ölgesellschaft Chevron profitierten hingegen von einer Hochstufung und stiegen als Spitzenwert im Dow um 1,6 Prozent auf knapp unter 126 US-Dollar. Die Experten von Raymond James sprachen eine Kaufempfehlung aus und setzten ein Kursziel von 140 Dollar.

Im breiteren Markt stiegen die Anteile von ConocoPhillips um 1,9 Prozent. Händler verwiesen auf Spekulationen, dass der Ölkonzern womöglich in seinem größten Rechtsstreit Milliarden von US-Dollar zurückerhalten könnte, die er verloren hatte, als Venezuela 2007/08 Förderstellen und Ausrüstungen der Ölindustrie beschlagnahmte und zu verstaatlichen begann. Insgesamt profitierten die Ölwerte zudem vom steigenden Ölpreis. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg wird die Opec in dieser Woche eine nur moderate Fördererhöhung diskutieren, da es im Ölkartell Streit gibt.

Tesla-Chef Elon Musk sorgte derweil am Wochenende mit einer Twitter-Warnung an die zahlreichen Leerverkäufer der Papiere des Elektroauto-Konzerns für Aufmerksamkeit. Sie hätten noch rund drei Wochen bis ihre Shorts explodierten, twitterte Musk. Die Papiere rückten bis Handelsschluss an die Spitze des Nasdaq 100 und stiegen um 3,5 Prozent.

Biogen als Schlusslicht im Nasdaq-Auswahlindex büßten 5,2 Prozent ein, während die Anteile von PTC Therapeutics im Nasdaq Composite um 27,5 Prozent hochsprangen. Auslöser waren positive Studiendaten eines vom Schweizer Pharmakonzern Roche und PTC gemeinsam entwickelten Mittels zur Behandlung von SMA (Spinale Muskelatrophie) bei Säuglingen (Muskelschwund). Es soll, sobald es genehmigt wird, dem Medikament Spinraza von Biogen Konkurrenz machen.

Der Euro bewegte sich im US-Handel nur wenig und kostete zum Wall-Street-Schluss 1,1616 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1613 (Freitag: 1,1596) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8611 (0,8624) Euro. Am US-Rentenmarkt zeigten sich richtungweisende zehnjährige Staatsanleihen unverändert bei 99 19/32 Punkte und rentierten mit 2,921 Prozent./ck/mis

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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