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Wirtschaft: Bayer bei Finanzierung des Monsanto-Kaufs am Ziel

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Wirtschaft  

Bayer bei Finanzierung des Monsanto-Kaufs am Ziel

20.06.2018, 13:00 Uhr | dpa-AFX

LEVERKUSEN (dpa-AFX) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer ist bei der Finanzierung der Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto auch bei seiner geplanten Kapitalerhöhung am Ziel. Die Anteilseigner hätten 98,3 Prozent der Bezugsrechte für neue Aktien ausgeübt, sagte ein Konzernsprecher am Mittwoch in Leverkusen. Zusammen mit mehreren milliardenschweren Anleihen, die Bayer in dieser Woche an Anleger verkauft hat, hat der Konzern nun rund 28 Milliarden US-Dollar hereingeholt. Von dem Überbrückungskredit über 43 Milliarden Dollar sind damit noch rund 15 Milliarden Dollar übrig.

An der Börse sorgten die Nachrichten für wenig Bewegung. Die Bayer-Aktie gewann am Morgen knapp ein Prozent an Wert, lag aber schon zur Mittagszeit mit einem Plus von 0,33 Prozent nur noch im Mittelfeld des Dax . Die Kapitalerhöhung sei bereits eingepreist, hatte DZ-Bank-Analyst Peter Spengler am Dienstag geschrieben.

An diesem Tag hatte Bayer in zwei Schritten die Platzierung von Anleihen in Höhe von 15 Milliarden Dollar und 5 Milliarden Euro bekanntgegeben. Mit dem Geld soll ein Teil der Kredite für die Zwischenfinanzierung der rund 63 Milliarden Dollar schweren Übernahme zurückgezahlt werden. Die Nachfrage nach den neuen Bayer-Anleihen war hoch. Nach Unternehmensangaben waren die Platzierungen mehrfach überzeichnet.

"Mit dieser Transaktion haben wir die Ausfinanzierung der Übernahme von Monsanto erfolgreich abgeschlossen", sagte Finanzvorstand Wolfgang Nickl nach Platzierung der letzten Anleihe am Vorabend. Am Dienstag lief auch die Frist für die Bayer-Aktionäre ab, sich über Bezugsrechte an der Kapitalerhöhung des Konzerns zu beteiligen. Die neuen Aktien, die nicht über Bezugsrechte ausgegeben werden, sollen am Markt verkauft werden.

Der Kauf von Monsanto durch Bayer ist die größte Übernahme eines deutschen Unternehmens im Ausland. Der Konzern aus Leverkusen steigt damit zum weltgrößten Hersteller von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln auf. Die Integration des US-Riesen in die eigenen Konzernstrukturen muss allerdings noch warten. Diese kann erst erfolgen, wenn der Verkauf wichtiger Geschäftsteile an den Rivalen BASF abgeschlossen ist - eine Auflage der Kartellbehörden.

So muss sich Bayer von seinem Gemüse- und Feldsaatgut-Geschäft, von Aktivitäten bei "Digital Farming" sowie vom weltweiten Geschäft mit dem Unkrautbekämpfungsmittel Glufosinat-Ammonium trennen. Insgesamt geht ein Umsatzvolumen von 2,2 Milliarden Euro an BASF.

Der Rivale zahlt dafür nach bisherigen Angaben rund 7,6 Milliarden Euro. Die Summe kann sich noch ändern. Sobald die Zahlung bei Bayer eingeht, kann der Konzern weitere Teile der Zwischenfinanzierung ablösen. Diese läuft allerdings noch bis September 2021, sagte der Sprecher. Unter Zeitdruck steht Bayer daher nicht.

Der Name Monsanto soll künftig verschwinden. Das Image des US-Konzerns ist schwer angeschlagen - unter anderem wegen seines Unkrautbekämpfungsmittels Glyphosat, das Sammelkläger und einige Studien für krebserregend halten. Am Montag begann in San Francisco ein erster Prozess - viele weitere könnten folgen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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