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Wirtschaft: Deutsche Anleihen im Aufwind - Verluste in Südeuropa


Wirtschaft  

Deutsche Anleihen im Aufwind - Verluste in Südeuropa

21.06.2018, 12:55 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen waren am Donnerstag angesichts einer schlechten Stimmung an den Börsen gefragt. Staatspapiere aus Südeuropa wurden dagegen gemieden. Der für den deutschen Markt richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag um 0,34 Prozent auf 161,87 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen fiel im Gegenzug auf 0,35 Prozent.

Beobachter begründeten die höhere Nachfrage nach sicheren Wertpapieren wie Bundesanleihen mit Unsicherheit wegen des Handelsstreits zwischen den USA und vielen anderen Ländern. Für besondere Verunsicherung sorgte eine Gewinnwarnung von Daimler, die die Aktien vieler deutschen Autokonzerne mit nach unten zog. In der Branche herrscht Angst vor, dass die USA selbst auch Autoeinfuhren mit Zöllen belegen könnten.

In Südeuropa sorgten Nachrichten aus der italienischen Politik für Belastung. So ist zwei euroskeptischen Abgeordneten der rechtspopulistischen Partei Lega der Vorsitz in zwei entscheidenden Parlamentsausschüssen übertragen worden. Der Wirtschaftsprofessor Alberto Bagnai übernahm den Vorsitz des Finanzausschusses im Senat. Lega-Berater Claudio Borghi wurde der Vorsitz des Haushaltsausschusses im Parlament übertragen. In Italien, Spanien und Portugal stiegen daraufhin die Renditen spürbar an.

Beachtet werden dürfte im Handelsverlauf auch der britische Anleihemarkt. Die Bank of England wird um 13 Uhr ihre geldpolitischen Entscheidungen verkünden. Es wird keine Änderung des Leitzinses erwartet, möglicherweise fallen aber Hinweise auf eine Änderung der Geldpolitik in den kommenden Monaten. Eine Zinsanhebung im August ist wegen schwacher Konjunkturdaten zwar unwahrscheinlicher geworden, aber nach wie vor denkbar.

In den USA stehen im Nachmittagshandel die wöchentlichen Daten vom Arbeitsmarkt auf der Programm. Zudem werden das regionale Stimmungsbarometer aus Philadelphia, der FHFA-Hauspreisindex und der Sammelindex der Frühindikatoren veröffentlicht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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