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Wirtschaft - Aktien Frankfurt Schluss: Dax schwach - Hohe Verluste bei Autowerten


Wirtschaft  

Aktien Frankfurt Schluss: Dax schwach - Hohe Verluste bei Autowerten

21.06.2018, 18:22 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Sehr hohe Verluste bei Automobilaktien und Beiersdorf-Papieren haben den Dax am Donnerstag deutlich nach unten befördert. Der Leitindex durchbrach die von charttechnisch orientierten Akteuren als Unterstützung angesehene Zone bei rund 12 550 Punkten und schloss mit einem Minus von 1,44 Prozent bei 12 511,91 Zählern. "Für den DAX verdunkeln sich die Wolken am Horizont langsam aber sicher", glaubt Vermögensverwalter Jens Klatt von JK Trading.

Für den MDax , der die Papiere mittelgroßer Unternehmen repräsentiert, ging es um 1,03 Prozent abwärts auf 26 257,36 Zähler. Der TecDax fiel um 1,13 Prozent auf 2798,74 Punkte.

Auch an den wichtigsten europäischen Börsen ging es abwärts: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 1,05 Prozent auf 3403,51 Punkte ein. Auch der Pariser CAC 40 und der Londoner FTSE 100 gaben um rund 1 Prozent nach. An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss rund 0,6 Prozent im Minus.

Der Autosektor litt unter einer Gewinnwarnung von Daimler . In der europäischen Stoxx-600-Branchenübersicht waren Autowerte mit minus 3,2 Prozent der klar schwächste Sektor. Bei Beiersdorf sorgte die Nachricht über den Abgang des Vorstandschefs für einen Kursabschlag von 5,6 Prozent.

Zentrales Thema blieben auch am Donnerstag die internationalen Handelsspannungen. Auf dem Börsenparkett sei zwar keine Panik spürbar, aber die Unsicherheit drücke auf die Stimmung, stellte Analyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader fest. Zur Vorsicht mahnen auch jüngste Konjunkturdaten aus den USA, wo sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Juni überraschend deutlich eingetrübt hatte.

Die Gewinnwarnung von Daimler zeige, dass der eskalierende Handelsstreit das Potenzial habe, Unternehmen zu schaden, sagte Analyst David Madden von CMC Markets. Im laufenden Jahr erwartet der Autokonzern nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) leicht unter dem Vorjahresniveau. Bisher hatte der Dax-Konzern ein Ebit leicht über dem 2017er Wert. Daimler rechnet mit einer Zurückhaltung chinesischer Autokäufer und verwies am Mittwochabend zudem auf Kosten wegen des Rückrufs hunderttausender Dieselfahrzeuge in Europa.

Die Daimler-Papiere schlossen 4,3 Prozent tiefer bei 57,84 Euro. Zuvor hatten sie mit 57,55 Euro den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren markiert. Im Daimler-Sog verloren die Aktien von BMW und Volkswagen jeweils rund 3 Prozent an Wert. Im MDax sackten die Papiere der Autozulieferer Leoni, Hella, Rheinmetall und Schaeffler zwischen 3 und mehr als 5 Prozent.

Stark unter Druck gerieten die Aktien von Beiersdorf, nachdem der Konsumgüterhersteller mitgeteilt hatte, dass Vorstandschef Stefan Heidenreich den Konzern bis spätestens Ende 2019 verlässt und der Aufsichtsrat ab dem Herbst über die künftige Strategie und Investitionen berät.

Die Fresenius-Titel stiegen als Dax-Spitzenreiter hingegen um 0,8 Prozent. Der gesamte Pharma- und Gesundheitssektor zeigte sich freundlich. Händler sagten, Anleger setzten nach der Daimler-Gewinnwarnung auf Werte mit defensivem Charakter wie Pharma-Aktien. Stützend wirkte zudem das hohe Kursplus bei den Anteilen des dänischen Insulinspezialisten Novo Nordisk nach positiven Studiendaten zu einem Medikament.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von 0,22 Prozent am Vortag auf 0,20 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,13 Prozent auf 141,32 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,47 Prozent auf 162,08 Punkte.

Der Euro legte am Nachmittag merklich zu und pendelte zuletzt um die Marke von 1,16 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1538 festgesetzt./edh/mis

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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