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Wirtschaft: Ölpreise geben nach - Saudi-Arabien und Iran sehen Chance auf Einigung


Wirtschaft  

Ölpreise geben nach - Saudi-Arabien und Iran sehen Chance auf Einigung

21.06.2018, 18:24 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag gesunken. Am frühen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 73,56 US-Dollar. Das waren 1,18 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 9 Cent auf 65,62 Dollar.

Vor dem Treffen des Ölkartells Opec und anderer wichtiger Förderländer wie Russland an diesem Freitag haben sich die Einigungschancen offenbar verbessert. Saudi-Arabien will zusammen mit Russland eine höhere Förderung durchsetzen. Die Opec-Länder Iran, Irak, und Venezuela sperrten sich zuletzt dagegen. Der Ölminister Saudi-Arabiens, Khalid Al-Falih, sagte am Morgen, er sei "optimistisch" für einen Konsens am Freitag. Sein Land könne die Förderung ausreichend ausweiten, um Angebotsausfälle auszugleichen.

Der iranische Energieminister Bijan Namdar Zanganeh hatte sich bereits am Mittwoch zuversichtlich gezeigt, dass es zu einer Einigung kommen könne. Zuvor hatte er noch mit einem Veto gedroht. Russlands Energieminister Alexander Nowak sagte am Donnerstagnachmittag nach einem Treffen mit seinem saudischen Amtskollegen, dass er auch mit Zanganeh noch vor dem großen Treffen am Freitag sprechen werde.

Derzeit werde eine Anhebung der Fördermenge in Höhe von 300 000 bis 1,5 Millionen Barrel täglich diskutiert, erklärte Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. "Ein Anstieg um mehr als eine Million wäre aber völlig unrealistisch."

Hintergrund des Treffens ist die seit Anfang 2017 eingerichtete Fördergrenze durch das sogenannte "Opec+"-Bündnis. Dieses besteht aus den Opec-Ländern und weiteren großen Ölproduzenten wie Russland. Offenbar gibt es Bestrebungen, das eigentlich auf Zeit angelegte Bündnis zu einem dauerhaften Bund umzuwandeln.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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