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Wirtschaft - Aktien New York: Handelssorgen und schwache Wirtschaftsdaten belasten

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Wirtschaft  

Aktien New York: Handelssorgen und schwache Wirtschaftsdaten belasten

21.06.2018, 20:24 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Weiter schwelende Sorgen wegen des weltweiten Handelskonflikts und schwache heimische Konjunkturdaten haben die Wall Street am Donnerstag erneut belastet. Allerdings litten die Aktienkurse in New York weniger unter dem Handelskonflikt als die europäischen Leitbörsen. Es sehe so aus, als ob die EU hier bei einer Eskalation mehr zu verlieren habe als die Amerikaner, konstatierte Analyst David Madden vom Broker CMC Markets UK.

Der Dow Jones Industrial sank zuletzt um 0,55 Prozent auf 24 522,53 Punkte. Damit setzte der New Yorker Leitindex seine Talfahrt der vergangenen Tage fort und markierte den niedrigsten Stand seit rund drei Wochen. Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Donnerstag ebenfalls weiter bergab: Er verlor 0,39 Prozent auf 2756,40 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um 0,64 Prozent auf 7234,21 Zähler zurück. Er hatte zur Wochenmitte noch ein Rekordhoch erklommen.

Sowohl der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren (Mai) als auch die Häuserpreise (April) sind weniger als erwartet gestiegen. Dazu hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Juni überraschend deutlich eingetrübt: Der Indikator der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) markierte den niedrigsten Stand seit November 2016.

In der Unterhaltungsbranche profitierten die Aktien von 21st Century Fox vom anhaltenden Bieterkampf um große Teile von Rupert Murdochs Medienimperium: Sie verteuerten sich um 1,56 Prozent auf 48,83 US-Dollar.

Das von 28 auf 38 Dollar je Aktie aufgestockte Angebot des Medienkonzerns Walt Disney für Fox entspricht nun einer Gesamtbewertung von 71,3 Milliarden Dollar, was den rivalisierenden Kabelkonzern Comcast aber offenbar nicht abschreckt: Dessen Chef Brian Roberts habe in privatem Kreis seine Bereitschaft signalisiert, auch die eigene Offerte anzuheben, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Aktien von Disney verloren daraufhin 0,72 Prozent, während die von Comcast fast 2 Prozent einbüßten.

Dass der Finanzinvestor Siris Capital den Webseiten-Spezialisten Web.com für rund 2 Milliarden Dollar beziehungsweise 25 Dollar je Aktie übernimmt, ließ dessen Titel um 9,48 Prozent auf 25,40 Dollar anziehen. Die Restaurantkette Darden und der Supermarktbetreiber Kroger überzeugten derweil im abgelaufenen Quartal mit einer positiven Gewinnentwicklung, was die Anleger mit Kursaufschlägen von gut 14 und knapp 9 Prozent honorierten.

Auch in der US-Lebensmittelbranche könnte es zu einer Milliarden-Transaktion kommen. Conagra Brands habe jüngst mit dem etwas kleineren Wettbewerber Pinnacle Foods über eine Übernahme gesprochen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Gespräche seien noch in einem frühen Stadium und könnten auch scheitern. Die Pinnacle-Aktien stiegen um rund 3 Prozent.

Die Anteilsscheine von Micron Technology gewannen fast 3 Prozent. Analyst Harlan Sur von der Bank JPMorgan bescheinigte dem Chiphersteller solide Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal und einen überraschend guten Ausblick.

Dagegen ging es beim Konkurrenten Intel nach dem Rücktritt von Unternehmenschef Brian Krzanich um gut 2 Prozent bergab - positive Aussagen zur Gewinnentwicklung im zweiten Quartal halfen den Aktien nicht.

Die Papiere von American Outdoor Brands sanken um rund 2 Prozent. Der Hersteller von Handfeuerwaffen der Marke Smith & Wesson rechnet mit weiter sinkenden Umsätzen und will deshalb sowohl seine Werbeausgaben als auch die Produktion kürzen. Die Kunden halten sich dem Unternehmen zufolge aktuell zurück.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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