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Wirtschaft - Aktien New York Schluss: Verluste - Handelssorgen und schwache Daten


Wirtschaft  

Aktien New York Schluss: Verluste - Handelssorgen und schwache Daten

21.06.2018, 22:41 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Weiter schwelende Sorgen wegen des weltweiten Handelskonflikts und eher schwache heimische Konjunkturdaten haben die Wall Street am Donnerstag belastet. Der Dow Jones Industrial weitete seine Verluste im Tagesverlauf aus und schloss 0,80 Prozent tiefer bei 24 461,70 Punkten. Damit setzte der New Yorker Leitindex seine Talfahrt der vergangenen Tage fort: Er gab den achten Handelstag in Folge nach und markierte den niedrigsten Stand seit rund drei Wochen.

Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Donnerstag ebenfalls weiter bergab: Er verlor 0,63 Prozent auf 2749,76 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um 0,87 Prozent auf 7217,49 Zähler zurück. Er hatte zur Wochenmitte noch ein Rekordhoch erklommen.

Sowohl der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren (Mai) als auch die Häuserpreise (April) sind weniger als erwartet gestiegen. Dazu hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Juni überraschend deutlich eingetrübt: Der Indikator der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) markierte den niedrigsten Stand seit November 2016.

In der Unterhaltungsbranche profitierten die Aktien von 21st Century Fox vom anhaltenden Bieterkampf um große Teile von Rupert Murdochs Medienimperium: Sie verteuerten sich um ein halbes Prozent Prozent auf 48,34 US-Dollar und notierten damit sogar noch deutlich über der neuen Offerte des Medienkonzerns Walt Disney.

Disneys von 28 auf 38 Dollar je Aktie aufgestocktes Angebot entspricht nun einer Gesamtbewertung von 71,3 Milliarden Dollar für Fox, was den rivalisierenden Kabelkonzern Comcast aber offenbar nicht abschreckt: Dessen Chef Brian Roberts habe in privatem Kreis seine Bereitschaft signalisiert, auch die eigene Offerte anzuheben, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Aktien von Disney verloren daraufhin 1,18 Prozent, während die von Comcast 1,80 Prozent einbüßten.

Dass der Finanzinvestor Siris Capital den Webseiten-Spezialisten Web.com für rund 2 Milliarden Dollar beziehungsweise 25 Dollar je Aktie übernimmt, ließ dessen Titel um knapp elfeinhalb Prozent auf 25,85 Dollar anziehen. Die Restaurantkette Darden und der Supermarktbetreiber Kroger überzeugten derweil im abgelaufenen Quartal mit einer positiven Gewinnentwicklung, was die Anleger mit Kursaufschlägen von knapp 15 beziehungsweise fast 10 Prozent honorierten.

Auch in der US-Lebensmittelbranche könnte es zu einer Milliarden-Transaktion kommen. Conagra Brands habe jüngst mit dem etwas kleineren Wettbewerber Pinnacle Foods über eine Übernahme gesprochen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Gespräche seien noch in einem frühen Stadium und könnten auch scheitern. Die Pinnacle-Aktien stiegen um 2,25 Prozent, während Conagra-Papiere 0,44 Prozent verloren.

Die Anteilsscheine von Micron Technology gewannen 0,83 Prozent. Analyst Harlan Sur von der Bank JPMorgan bescheinigte dem Chiphersteller solide Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal und einen überraschend guten Ausblick.

Dagegen ging es beim Konkurrenten Intel nach dem Rücktritt von Unternehmenschef Brian Krzanich um 2,38 Prozent bergab, was einen der hinteren Plätze im Dow bedeutete. Positive Aussagen zur Gewinnentwicklung im zweiten Quartal halfen den Aktien nicht.

Dass der Oberste Gerichtshof der USA Bundesstaaten künftig die Besteuerung von Onlinehändlern ohne Filialgeschäft erlaubt, ließ Ebay-Titel um über 3 Prozent absacken. Beim Konkurrenten Amazon hielt sich das Minus mit 1,13 Prozent hingegen in Grenzen.

Die Papiere von American Outdoor Brands sanken um über 3 Prozent. Der Hersteller von Handfeuerwaffen der Marke Smith & Wesson rechnet mit weiter sinkenden Umsätzen und will deshalb sowohl seine Werbeausgaben als auch die Produktion kürzen. Die Kunden halten sich dem Unternehmen zufolge aktuell zurück.

Der Euro drehte nach den schwachen US-Wirtschaftsdaten ins Plus und kostete 1,1608 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1538 (Mittwoch: 1,1578) Dollar festgesetzt. Richtungsweisende US-Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit stiegen um 11/32 Punkte auf 99 25/32 Punkte und rentierten mit 2,90 Prozent./gl/mis

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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