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Wirtschaft - ISRA VISION IM FOKUS: Automatisierung sorgt für immer neue Kursrekorde

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Wirtschaft  

ISRA VISION IM FOKUS: Automatisierung sorgt für immer neue Kursrekorde

22.06.2018, 12:11 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Sehenden Auges in die Automatisierung. Das könnte die Devise des Industrieausrüsters Isra Vision sein. Das Unternehmen aus Darmstadt stellt elektronische Roboteraugen und sogenannte "sehende Syteme" her und wächst seit Jahren zweistellig. An der Börse stellte der Aktienkurs zuletzt Rekorde in Serie auf. Die Lage bei Isra Vision, was Analysten sagen und wie die Aktie läuft.

DAS IST LOS BEI ISRA VISION

Die "sehenden Systeme" finden überall dort Einsatz, wo unter anderem Produkte mit großen Oberflächen hergestellt werden: Glas, Stahl, Papier, lackierte Bleche. Sie prüfen die Materialien auf Qualität und richtiges Maß. Bei Solarzellen können sie deren Wirkungsgrad messen. Im Automobilbau bilden sie das Arbeitsumfeld dreidimensional ab und helfen so bei der Steuerung der Roboter.

Die Kundenliste liest sich wie das Who ist who der weltweiten Industrie: BMW , Daimler und Audi. Thyssenkrupp und Posco in der Stahlfertigung. Saint Gobain und Asahi in der Glasbranche, DowDupont im Chemiegeschäft und mit Stora Enso einer der größten Papierhersteller der Welt.

"Die großen Unternehmen haben das Ziel, gleichzeitig die Kosten zu senken und die Qualität zu erhöhen", sagte Vorstandschef Enis Ersü der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Sensoren und optische Systeme sollen die Effizienz in der Fertigung erhöhen und damit die Rendite stärken. Der Trend zur Automatisierung nehme immer mehr Fahrt auf, so der Manager.

Von der bis diesen Freitag laufenden Branchenmesse Automatica in München erhofft sich Ersü 25 bis 30 Prozent mehr "qualifizierte Kontakte" als vor zwei Jahren. Die sollen später Kunden werden. Wachsen will Isra Vision aber auch mit Zukäufen. Den Umsatz will Ersü von 143 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2016/2017 in den nächsten Jahren auf über 200 Millionen Euro steigern, bei einer operativen Marge (Ebt) von bis zu 20 Prozent.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN

Experten halten diese Ziele für realistisch. Andreas Wolf von Warburg Research schätzt, dass Isra Vision die Umsatzmarke von 200 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2019/2020 knackt. Die Vorsteuermarge (Ebt) werde dann sogar bei knapp 23 Prozent liegen. Die Darmstädter hätten jüngst mehrere Produkte für den Einsatz in der vernetzten Produktion auf den Markt gebracht. "Die Systeme amortisieren sich für die Kunden in der Regel nach weniger als sechs Monaten", sagte Wolf.

Isra Vision könnte zudem schon bald eine Übernahme verkünden: "Ein Abschluss ist noch in diesem Geschäftsjahr möglich", sagte Felix Lutz vom Investmenthaus Oddo-BHF. Sieben Unternehmen mit einem Umsatz von jeweils bis zu 25 Millionen Euro stünden derzeit unter intensiver Beobachtung von Isra Vision. Im Fokus stünden vor allem die Absatzmärkte Japan und Südkorea.

Bei allem Optimismus raten beide Analysten jedoch nicht zum Kauf der Aktie. "Der gegenwärtige Aktienkurs spiegelt die guten Wachstumschancen schon weitgehend wider", sagte Oddo-Analyst Felix Lutz. Sprich: Die Papiere sind an der Börse bereits angemessen bewertet.

DAS MACHT DIE AKTIE

Auf immer neue Rekordstände stieg der Kurs in diesem Jahr. In der vergangenen Woche markierten die Papiere bei knapp 54 Euro den höchsten Kurs ihrer 18-jährigen Börsenhistorie. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Plus auf mehr als 20 Prozent. Noch viel beeindruckender ist die mittelfristige Bilanz: Seit Februar 2016 hat sich der Kurs verfünffacht. Damit steht Isra Vision nicht allein da: Der Kurs des israelischen Wettbewerbers Orbotech legte in diesem Zeitraum an der US-Technologiebösre Nasdaq um mehr als das Dreifache zu.

Nach dem steilen Kursanstieg ist Isra Vision, die einst aus der Forschung an der Technischen Universität Darmstadt hervorgegangen ist, mittlerweile mehr als eine Milliarde Euro wert. Im März wurden die Papiere in den Technologie-Index TecDax aufgenommen.

Im Mai hatte sich das Unternehmen für einen Aktiensplit entschieden. Die Aktionäre erhielten für jedes Papier vier weitere Anteile. Damit verfünffachte sich der Aktienbestand, während sich gleichzeitig der Aktienkurs fünftelte. Mit diesem Schritt sollte die Aktie optisch günstiger, liquider handelbar und somit vor allem für Privatanleger attraktiver werden.

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