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Wirtschaft: Ölpreise legen deutlich zu - USA fordern Ende der Ölimporte aus dem Iran


Wirtschaft  

Ölpreise legen deutlich zu - USA fordern Ende der Ölimporte aus dem Iran

26.06.2018, 18:19 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag zuletzt einen Sprung nach oben gemacht. Die USA fordern eine baldige Beendigung aller Rohölimporte aus dem Iran. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete 75,30 US-Dollar. Das waren 1,23 Dollar mehr als am Montag. Besonders deutlich legten die Ölpreise in den USA zu. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 2,00 Dollar auf 70,09 Dollar.

Die USA wollen nach ihrem Austritt aus dem Atomabkommen mit dem Iran dem Land mit einem Total-Embargo beim Öl die wichtigste Einnahmequelle nehmen. Es sei richtig, dass die USA mit Hilfe eines strikten Sanktionsregimes Ölimporte anderer Länder aus dem Iran auf Null reduzieren wollen, sagte ein ranghoher Beamter des US-Außenministeriums am Dienstag in Washington. Ziel sei der 4. November.

US-Präsident Donald Trump hatte im Mai einseitig den Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran angekündigt. Dies hat amerikanische Sanktionen gegen das Förderland am Persischen Golf zur Folge. Die Europäer und die anderen Unterzeichner des Abkommens hatten sich gegen eine Aufkündigung ausgesprochen.

Ein deutlicher Rückgang der iranischen Ölexporte würde auch das weltweite Angebot verringern. Die zuletzt von den sogenannten "Opec+"-Ländern in Aussicht gestellte Förderausweitung um eine Millionen Barrel pro Tag wäre gefährdet. Zu dem Bündnis Opec+ gehören neben den Mitgliedern des Ölkartells Opec insgesamt zehn Länder außerhalb des Opec-Kartells. Die wichtigsten sind Russland und Mexiko. Die USA wollen eine Verringerung des Angebots verhindern. "Wir werden in etwa einer Woche mit unseren Partnern im Nahen Osten in Kontakt treten, im sicherzustellen, dass das weltweite Ölangebot nicht betroffen sein wird", sagte der Vertreter des Außenministeriums.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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