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Wirtschaft: Berlins S-Bahn verspricht mehr Zuverlässigkeit in neuen Zügen


Wirtschaft  

Berlins S-Bahn verspricht mehr Zuverlässigkeit in neuen Zügen

27.06.2018, 16:06 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Der Termin für die erste Abfahrt der neuen Berliner S-Bahn steht schon: 1. Januar 2021, 4 Uhr früh, Bahnhof-Südkreuz. Auf dem Weg dahin haben die Hersteller Stadler und Siemens nun eine weitere Etappe erreicht: Der erste vollständig montierte Zug kommt zur sogenanten Inbetriebsetzung nach Velten (Oberhavel). "Wir erwecken den Zug zum Leben", erklärte Stadler-Pankow-Chef Ulf Braker am Mittwoch. Die Ingenieure müssten etwa 50 Computersysteme in Einklang bringen, Software aufspielen und prüfen. Später folgen Testfahrten bei Siemens in Wegberg-Wildenrath (Nordrhein-Westfalen).

Bis 2023 soll die S-Bahn 106 Züge mit 382 Wagen erhalten. Sie sind für die Ringbahn und die Zulaufstrecke aus Südosten gedacht. Für Fahrgäste gibt es einige Neuerungen: Klimaanlagen, Videoüberwachung im Zug sowie Monitore, die über Haltestellen und Umsteigemöglichkeiten informieren. Außerdem sind die Wagen auf ganzer Länge begehbar - so wie die neueren Berliner U-Bahn-Züge.

Statt grün-schwarz wie bei den bisherigen Zügen sind die Sitze blau-schwarz wie in den Regionalzügen der Deutschen Bahn, zu der die S-Bahn Berlin gehört. Außen bleibt die S-Bahn gelb-rot, allerdings etwas aufgehellt und mit schwarzen Türen.

"Das ist wirklich ein Zug der nächsten Generation", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Mittwoch beim Probesitzen. Während der S-Bahn-Krise ab 2009 sei deutlich geworden, wieviele Menschen darauf angewiesen sind, dass die Bahn verlässlich fahre.

Die Krise war ein Grund, warum der Betrieb für die Ringbahn ausgeschrieben worden war. Die Bahn als bisheriger Betreiber entschied den Wettbewerb für sich und bestellte die neuen Züge. 900 Millionen Euro werden für Züge und den Umbau der Werkstatt Grünau investiert.

Spielraum gibt es im Zeitplan bis 2021 nicht mehr, machte Müslüm Yakisan deutlich, der bei Siemens für S-Bahnen- und Regionalverkehrszüge verantwortlich ist. "Wichtig ist zu berücksichtigen, dass der Termin schon jetzt extrem aggressiv ist." Susanne Henckel, die Chefin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg, sagte: "Zwei knackige Jahre liegen vor uns, wenn wir püntklich starten wollen."

Die Hersteller versichern, dass die neuen Züge komfortabler und zuverlässiger sein werden als die bisherigen. So arbeiten die einzelnen Motoren unter den Wagen unabhängig von einander, wie S-Bahn-Chef Peter Buchner erklärte. "Wenn ein Antrieb ausfällt, können wir so noch ohne Einschränkungen bis zum nächsten Werkstattaufenthalt weiterfahren." Zusätzliche Bremsen sollen verhindern, dass die S-Bahn bei Schnee und Eis das Tempo drosseln muss.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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