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PSA könnte Opel-Entwicklungszentrum verkaufen

Hunderte Stellen bedroht  

PSA könnte Opel-Entwicklungszentrum verkaufen

04.07.2018, 14:23 Uhr | dpa

PSA könnte Opel-Entwicklungszentrum verkaufen. Die Zentrale von Opel in Rüsselheim. (Quelle: dpa/Boris Roessler)

Die Zentrale von Opel in Rüsselheim: Opel war im August 2017 vom französischen Autokonzern PSA übernommen worden. (Quelle: Boris Roessler/dpa)

Der Autobauer Opel lotet für sein Entwicklungszentrum in Rüsselsheim mögliche Partnerschaften aus. Das Sanierungsprogramm "Pace" könne zusätzlich zu internen organisatorischen Maßnahmen "auch strategische Partnerschaften umfassen", teilt ein Sprecher mit.

Nach einem unbestätigten Medienbericht denkt der französische Autokonzern PSA darüber nach, sich von einem Teil des Opel-Entwicklungszentrums zu trennen. PSA und Opel hätten mehrere Entwicklungsdienstleister sondiert, damit diese Übernahmeangebote vorlegen, hatte die französische Zeitung "Le Monde" zuvor berichtet. Ein PSA-Sprecher wollte "Spekulationen" nicht kommentieren.

Der Opel-Sprecher betonte, das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim werde auch künftig alle Opel-Modelle entwickeln und die Aufgaben der 15 Kompetenzzentren für die gesamte PSA-Gruppe übernehmen. Wegen des "stark rückläufigen" Volumens von Auftragsarbeiten für General Motors und im Rahmen der Mitbestimmung gelte es, mit den Sozialpartnern eine Lösung zu finden. Dies sei Bestandteil der Ende 2017 unterzeichneten Rahmenvereinbarung. Bisher seien keine Entscheidungen getroffen.



Rund 1.000 Stellen sollen wegfallen

Opel war im vergangenen August von PSA übernommen worden, zu dem bereits die Marken Peugeot, Citroën und DS gehörten. Ende Mai hatten sich Unternehmen und Arbeitnehmer auf eine Beschäftigungssicherung bis einschließlich Juli 2023 geeinigt. PSA-Chef Carlos Tavares hatte in der Vergangenheit angekündigt, Opel als deutsche Marke zu erhalten. Das Entwicklungszentrum soll dabei eine wichtige Rolle spielen und konzernweit verantwortlich sein: unter anderem für eine neue Benzinmotoren-Familie, die Brennstoffzelle oder die Sitze. Nach bisherigen Plänen sollen dort rund 1.000 Stellen wegfallen.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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