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Darboven: Geplante Adoption ist rein familiäre Angelegenheit

Streit im Kaffeeunternehmen  

Darboven: Geplante Adoption ist rein familiäre Angelegenheit

09.07.2018, 14:53 Uhr | Eckart Gienke, dpa

Darboven: Geplante Adoption ist rein familiäre Angelegenheit. Albert Darboven: Der Kaffeeunternehmer sieht die Absicherung seines Lebenswerkes als oberste Pflicht. (Quelle: dpa/Axel Heimken)

Albert Darboven: Der Kaffeeunternehmer sieht die Absicherung seines Lebenswerkes als oberste Pflicht. (Quelle: Axel Heimken/dpa)

Mehrere Mitglieder der Familie Darboven sorgen sich darum, dass Kaffeeunternehmer Albert Darboven die Führung des Familienunternehmens an Dr. Andreas Jacobs übertragen könnte. Darboven sieht die geplante Adoption Jacobs' allerdings als rein familiäre Angelegenheit.

"Albert und Edda Darboven verbindet mit Herrn Dr. Jacobs eine langjährige tiefe Freundschaft", heißt es in einer Mitteilung. "Meine Frau und ich wünschen uns, Herrn Dr. Jacobs auch ganz offiziell in unsere Familie aufzunehmen", sagt Darboven. "Aber das ist eine rein familiäre Angelegenheit, die nur uns drei betrifft."

Gleichzeitig bekennt sich Darboven zu seiner persönlichen Verantwortung für sein Lebenswerk und alle Mitarbeiter, Partner und Kunden der Unternehmensgruppe. "Die Wahrung und langfristige Absicherung meines Lebenswerkes sind meine oberste Pflicht als Unternehmer", erklärt er. "Es ist kein Geheimnis, dass wir Herrn Dr. Jacobs nicht nur privat verbunden sind, sondern ihn auch als einen herausragenden Unternehmer schätzen, der unser volles Vertrauen genießt."

Zukunft des Familienunternehmens

Albert Darboven nehme seine vielfältigen Aufgaben und Verantwortungen weiterhin mit hoher Tatkraft und Freude wahr. Das Unternehmen sei profitabel mit einem Gewinn nach Steuern von zuletzt 15,8 Millionen Euro und die Geschäftsentwicklung sei positiv. Entscheidungen über die Zukunft des Familienunternehmens und der Albert und Edda Darboven Stiftung würden unabhängig von der geplanten Adoption langfristig und mit der gebotenen Umsicht und Ruhe vorbereitet.

Am Wochenende hatten Albert Darbovens Sohn Arthur sowie die beiden Söhne und die Witwe des ehemaligen Mitgesellschafters Herbert Darboven in einem offenen Brief die geplante Adoption öffentlich gemacht. Sie warnten Darboven vor diesem Schritt und boten an, selbst das Familienunternehmen in fünfter Generation fortzuführen. Witwe, Sohn und Neffen halten nach eigenen Angaben zusammen 42,5 Prozent der Anteile an der Firma Darboven.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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