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Wirtschaft - Aktien Frankfurt: Dax-Anleger warten auf Ergebnisse des Trump-Putin-Gipfels


Wirtschaft  

Aktien Frankfurt: Dax-Anleger warten auf Ergebnisse des Trump-Putin-Gipfels

16.07.2018, 15:05 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist recht orientierungslos in die neue Woche gestartet. Der deutsche Leitindex pendelte um seinen Schlusskurs vom Freitag und lag zuletzt 0,04 Prozent im Plus bei 12 546,13 Punkten. Die Anleger warteten auf Ergebnisse des Gipfeltreffens der Präsidenten Russlands und der USA. Für ein positives Ausrufezeichen sorgte am Montag die Deutsche Bank, die für das zweite Quartal einen überraschend hohen Gewinn erwartet.

Bei den Nebenwerten hingegen überwog der Optimismus: Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen etwa ging es um 0,42 Prozent auf 26 525,49 Punkte nach oben. Der Technologiewerte-Index TecDax gewann 0,61 Prozent auf 2840,83 Zähler. Der EuroStoxx 50 wiederum lag leicht im Minus.

Die Staatschefs Wladimir Putin und Donald Trump begrüßten sich in Helsinki nach ersten Statements mit einem kurzen, doch kräftigen Händedruck. "Es ist an der Zeit, detailliert über unsere bilateralen Beziehungen zu sprechen und über die schmerzhaften Punkte auf der Welt. Davon gibt es sehr viele", sagte Putin. Trump betonte: "Die Welt möchte, dass wir miteinander auskommen."

Impulse für die Finanzmärkte könnten von der gemeinsamen Pressekonferenz nach dem Treffen der beiden Politiker ausgehen, schrieb Marktanalyst Michael van Dulken vom Handelshaus Accendo Markets. Jens Klatt, Vermögensverwalter bei JK Trading, ergänzte, eine Abkühlung des zuletzt angespannten Verhältnisses zwischen Ost und West wäre sicherlich in der Lage, den Dax - zumindest bis zum nächsten Trump-Tweet - anzuschieben.

An der Dax-Spitze schnellten die Anteilsscheine der Deutschen Bank um fast 7 Prozent in die Höhe und schafften so wieder den Sprung über die Marke von 10 Euro, die sich vor wenigen Tagen noch als hohe Hürde erwiesen hatte. Ein Börsianer lobte mit Blick auf das zweite Quartal sowohl die veröffentlichen Gewinnkennziffern als auch die vermeldete Kernkapitalquote als deutlich über den Erwartungen. Laut DZ-Bank-Analyst Christian Koch wurde die Rally bei den Aktien des Finanzinstituts aber auch von Eindeckungen von Spekulanten befeuert, die zuvor auf fallende Kurse gesetzt hätten.

Zudem diente ein verbessertes Quartalsergebnis als ein Hoffnungsschimmer für die leidgeplagten Aktionäre von Dialog Semiconductor. Die Papiere des Chipkonzerns gewannen fast 5 Prozent. Laut Analyst Günther Hollfelder von der Baader Bank überraschte Dialog in puncto Rentabilität und Umsatz positiv.

Höhere Kosten sowie negative Währungseffekte hingegen belasteten das Ergebnis von Drägerwerk. Der Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik bestätigte aber seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Die Anteilsscheine machten anfängliche Verluste wett und legten zuletzt etwas zu.

Der unangefochtene Spitzenreiter im Kleinwerteindex SDax waren die Papiere von VTG mit einem Plus von 12,56 Prozent auf 54,20 Euro. Der Infrastrukturfonds der Investmentbank Morgan Stanley will den Schienenlogistiker und Waggonvermieter komplett übernehmen. Warwick bietet je VTG-Aktie 53 Euro in bar. Vor dem Hintergrund zumindest in Deutschland verbesserter Rahmenbedingungen und der ökologischen Herausforderungen im Straßenverkehr hält es Analyst Adrian Pehl von der Commerzbank für möglich, dass einige Investoren einen höheren Preis als die gebotenen 53 Euro je Aktie fordern könnten.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,15 Prozent am Freitag auf 0,17 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,09 Prozent auf 141,51 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,09 Prozent auf 162,81 Punkte nach. Der Euro wurde zuletzt zu 1,1710 US-Dollar gehandelt. Der Dollar kostete damit 0,8540 Euro. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1643 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8589 Euro gekostet./la/jha/

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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