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Wirtschaft - Aktien Frankfurt: 12 600er-Marke erweist sich erneut als Hürde für den Dax


Wirtschaft  

Aktien Frankfurt: 12 600er-Marke erweist sich erneut als Hürde für den Dax

17.07.2018, 15:09 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Dax-Anleger haben auch am Dienstag keine großen Sprünge gewagt. Der deutsche Leitindex pendelte um seinen Vortagesschluss und lag am frühen Nachmittag 0,14 Prozent im Minus bei 12 543,85 Punkten, nachdem er am Montag lediglich ein moderates Plus geschafft hatte.

Die Marktteilnehmer agierten nach wie vor sehr defensiv, sobald sich der Dax über die 12 600er-Marke zu bewegen beginnt, schrieben die Experten vom Börsenstatistik-Magazin Index-Radar. Der dort deutlich sichtbare Widerstand diene vielen Investoren unverändert als Orientierungspunkt für Gewinnmitnahmen. Wenn diese Entwicklung noch lange anhalte, werde es riskant.

Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es angesichts positiver Geschäftszahlen von Evonik und Hella um 0,36 Prozent auf 26 575,92 Punkte nach oben. Der Technologiewerte-Index TecDax hingegen gab um 0,37 Prozent auf 2831,40 Zähler nach. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone lag ebenfalls leicht im Minus.

Die Aktien von Thyssenkrupp schnellten mit einem Plus von rund 9 Prozent an die Dax-Spitze. Der Industriekonzern muss nach dem überraschenden Rücktritt von Unternehmenschef Heinrich Hiesinger zwar einen weiteren wichtigen Abgang verkraften: Ulrich Lehner wird mit Wirkung zum 31. Juli 2018 sein Mandat als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Thyssenkrupp AG niederlegen und aus dem Aufsichtsrat ausscheiden. Börsianern zufolge hoffen die Anleger nun aber vermehrt darauf, dass damit der Weg für eine tiefergehende Restrukturierung frei wird.

Wie es heißt, werde der Druck von Investorenseite immer größer, nach der Auslagerung der Stahlsparte in ein Gemeinschaftsunternehmen mit der indischen Tata weitere Werte freizusetzen, die in dem Konzern schlummern. Thyssenkrupps größter Aktionär, die Krupp Stiftung, reagierte nun mit der Aussage, dass die langfristige Stabilität des Unternehmens höchste Priorität genieße.

Die Papiere von Adidas fielen um mehr als 1 Prozent. Die Vorzeichen in der Sportwarenbranche hätten sich verändert und bei den Herzogenaurachern dürfte das Wachstum nachlassen, schrieb Analyst Tom Nikic von der US-amerikanischen Investmentbank Wells Fargo. Adidas stehe gleich von zwei Seiten unter Druck: Bei Nike nehme das Geschäft im hochpreisigen Freizeitschuh-Segment Fahrt auf und der Sportschuh-Hersteller Vans sei aktuell im Preisbereich bis 100 US-Dollar sehr erfolgreich.

Der Favorit im MDax waren die Anteilsscheine von Evonik mit einem Gewinn von mehr als 4 Prozent. Der Spezialchemiekonzern wird nach Zuwächsen im ersten Halbjahr 2018 nun optimistischer für das Gesamtjahr. Dem Analysten Oliver Schwarz von Warburg Research zufolge ist vor allem der versprochene höhere Mittelzufluss wichtig: "Im vergangenen Jahr ist das Unternehmen hier hinter den Erwartungen zurückgeblieben", betonte der Experte. Einige Analysten hatten jüngst die Entwicklung des Mittelzuflusses kritisiert und damit indirekt auch die Höhe der Dividende in Frage gestellt.

Ebenfalls gute Nachrichten kamen von Hella: Der Autozulieferer profitierte von neuen Trends der Branche wie dem autonomen Fahren. In den zwölf Monaten bis Ende Mai zogen sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis deutlich an. Das Unternehmen habe starke Eckdaten für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt, schrieb Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan. Die Anleger goutierten dies mit einem Plus von gut 2 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,17 Prozent am Montag auf 0,18 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,04 Prozent auf 141,45 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,03 Prozent auf 162,75 Punkte. Der Euro wurde zuletzt zu 1,1703 US-Dollar gehandelt. Der Dollar kostete damit 0,8545 Euro. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1720 US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8532 (0,8589) Euro gekostet./la/fba

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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