Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Gläubiger geben Möbelkonzern Steinhoff mehr Zeit

Aktienkurs hebt ab  

Gläubiger geben Möbelkonzern Steinhoff mehr Zeit

19.07.2018, 17:43 Uhr | rtr

Gläubiger geben Möbelkonzern Steinhoff mehr Zeit. Steinhoff Möbel

Der Schriftzug "Steinhoff Möbel" steht an einem Gebäude. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv (Quelle: dpa)

Der krisengeschüttelte Möbelkonzern Steinhoff hat seine Gläubiger zu einem Schuldenmoratorium überredet. Jetzt will sich das Unternehmen neu aufstellen.

Der südafrikanische Möbelkonzern Steinhoff STEINHOFF INT.HLDG.EO-,50 Aktie hat nun drei Monate Zeit, seinen rund 9,4 Milliarden Euro schweren Schuldenberg neu zu ordnen. Die Gläubiger stimmten dem Aufschub am Donnerstag - noch vor Ablauf der Frist - mit den notwendigen Mehrheiten von rund 90 Prozent zu, wie das schwer angeschlagene Unternehmen in Stellenbosch bei Kapstadt mitteilte. Steinhoff hatte die Gläubiger mit einem finanziellen Anreiz gelockt, wenn sie frühzeitig zustimmten. Die Frist läuft am Freitag ab. 

Dem Sanierungsplan zufolge sollen die Verbindlichkeiten zunächst unverändert bleiben, aber einheitlich bis Ende Dezember 2021 verlängert werden. Bis dahin laufen zehn Prozent Zinsen pro Jahr auf, die Steinhoff aber während der Laufzeit nicht zahlen muss, sondern die erst Ende 2021 mit Zinseszinsen fällig sind.

Gläubiger sind überwiegend Hedgefonds

Einen Großteil der Kredite haben die Gläubigerbanken inzwischen an Hedgefonds verkauft. Die Gläubiger sollen ein Mitspracherecht bekommen, welche Teile des Europa-Geschäfts Steinhoff verkauft, um wieder Geld in die Kasse zu bekommen. Von der Beteiligung an der Billig-Möbelkette Poco in Deutschland hat sich Steinhoff getrennt, die österreichischen Ketten Kika und Leiner sollen an den Tiroler Immobilien-Unternehmer Rene Benko gehen.

Steinhoff steckt in einer existenzbedrohenden Krise, seit im Dezember 2017 Bilanzunregelmäßigkeiten enthüllt wurden. Große Teile der Bilanz stellten sich inzwischen als nicht werthaltig heraus. Die um mehr als 90 Prozent abgestürzte Aktie legte am Donnerstag in Frankfurt von 19,3 auf 22,4 Cent zu.

Verwendete Quellen:
  • Reuters

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Prepaid Tarif aktivieren & 10 GB Daten geschenkt bekommen
schnell zugreifen bei congstar
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe