Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Air-Berlin-Insolvenz – Über eine Million Kunden hoffen auf Geld

Flugtickets  

Air-Berlin-Insolvenz – Schulden bei über einer Million Kunden

08.08.2018, 17:39 Uhr | dpa

Air-Berlin-Insolvenz – Über eine Million Kunden hoffen auf Geld. Flugzeug von Air Berlin in einer Wartungshalle: Dank eines Überbrückungskredits wurde Air Berlin über Wasser gehalten. Wichtige Flug- und Landerechte konnten verkauft werden. (Quelle: dpa/Roland Weihrauch)

Flugzeug von Air Berlin in einer Wartungshalle: Dank eines Überbrückungskredits wurde Air Berlin über Wasser gehalten. Wichtige Flug- und Landerechte konnten verkauft werden. (Quelle: Roland Weihrauch/dpa)

Trotz eines Millionenkredits des Bundes segelte die Fluggesellschaft Air Berlin in die Insolvenz. Mit der Überbrückung konnten wichtige Flug- und Landerechte veräußert werden. Doch das wird kaum reichen. Unzählige Kunden werden auf ihren Kosten sitzenbleiben.

Air Berlin AIR BERLIN PLC    EO -,25 Aktie steht laut seinem Insolvenzverwalter bei mehr als einer Million Kunden und Unternehmen in der Kreide. Darunter sind Hunderttausende Passagiere, die auf Tickets sitzen geblieben sind. "Wir rechnen mit Gläubigern von weit mehr als einer Million", sagte Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Mittwoch im RBB-Inforadio. "Wir haben es bislang noch nicht geschafft, alle Gläubiger zu erfassen."

Die Verbindlichkeiten der zuletzt zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft könnten deshalb noch nicht abschließend beziffert werden. Air Berlin hatte am 15. August 2017 Insolvenz angemeldet.

Insolvenzmasse: Wer darf hoffen und wer nicht

Flugkunden, die vor diesem Tag gebucht haben, werden wohl leer ausgehen. Denn die Forderungen müssen aus der vorhandenen Insolvenzmasse bedient werden. Und sie sind nicht vorrangig. Zuerst wird mit den Erlösen aus dem Verkauf der Airline zunächst ein Bundeskredit von 150 Millionen Euro zurückgezahlt werden. Dieses sogenannte Massedarlehen wird vorrangig bedient. Doch noch nicht mal dafür reichten die Verkaufserlöse. Der Bund hat bisher 74,4 Millionen Euro zurückgezahlt bekommen, wie eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte.

Bundeskredit hielt Air Berlin über Wasser

Mit dem Bundeskredit konnte Air Berlin im vergangenen Herbst den Betrieb vorerst aufrechterhalten. Dies ermöglichte nicht zuletzt den Verkauf der Start- und Landerechte des Unternehmens, die sich unter anderem die Lufthansa LUFTHANSA AG VNA O.N. Aktie, Easyjet Easyjet PLC ORD 27 2/7P Aktie und Niki Lauda sicherten.

Was am Ende insgesamt an den Bund zurückgezahlt werde, könne noch nicht gesagt werden, sagte die Ministeriumssprecherin. Flöther erklärte: "Wir werden sehen – die Verwertung ist ja noch nicht geschlossen –, dass auch weitere Teile des Darlehens zurückgeführt werden können."

Verwendete Quellen:
  • dpa-AFX

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018