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Wirtschaft - Aktien Europa: Stabilisierung verpufft - Nächster Wochenverlust in Sicht


Wirtschaft  

Aktien Europa: Stabilisierung verpufft - Nächster Wochenverlust in Sicht

17.08.2018, 11:52 Uhr | dpa-AFX

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen ist am Freitag der Schwung schnell wieder ausgegangen. Nach seiner leichten Stabilisierung am Vortag sackte der europäische Leitindex EuroStoxx 50 bis zum späten Vormittag um 0,14 Prozent auf 3372,96 Punkte ab. Ausgebremst wurde der Handel dabei auch von schwachen Technologie-Aktien.

Auch in Frankreich und Großbritannien kam der Handel nicht in Tritt. In Paris stand der französische Cac 40 zuletzt mit minus 0,04 Prozent nahezu unverändert bei 5346,88 Punkten, in London trat der FTSE 100 mit minus 0,09 Prozent ebenfalls auf der Stelle bei 7549,76 Zählern.

Am Donnerstag hatte noch die Aussicht auf eine mögliche Annäherung der USA und China in ihrem Handelsstreit die Börsen weltweit gestützt. Während die US-Börsen jedoch angesichts der starken Wirtschaft in den Vereinigten Staaten und guter Unternehmenszahlen wieder in Richtung alter Rekorde anziehen, hinken die Märkte in Europa hinterher. Die bisherige Wochenbilanz des EuroStoxx 50 ist klar negativ, aktuell beträgt der Verlust knapp 1,5 Prozent. Es wäre die dritte Woche mit Abschlägen.

"Das Wachstum in Europa scheint ein Plateau zu erreichen, zudem wachsen die Sorgen der Anleger über die chinesische Wirtschaft", konstatierte Michael Hewson von CMC Markets UK. In dieser Woche hatten Europas Börsen jedoch vor allem unter der Währungskrise in der Türkei geächzt, die trotz der jüngsten Erholung der türkischen Lira noch längst nicht ausgestanden ist. Commerzbank-Volkswirt Ulrich Leuchtmann glaubt vielmehr an eine "Atempause für die türkische Wirtschaft". Denn bisher gebe es keinen Grund, wieder Vertrauen in die Geldpolitik des Landes zu fassen, dessen Notenbank womöglich längst nicht mehr unabhängig von der Politik sei.

Die Türkei-Krise hatte vor allem die Banken wegen ihrer Geschäftsbeziehungen in das Land unter Druck gebracht, Rohstoff- und Autowerte fielen aus Sorge vor einer sinkenden Nachfrage. Diese Branchen notierten vor dem Wochenende erneut schwächer. Aktien der italienischen Bank Intesa Sanpaolo rangierten im EuroStoxx50 als Schlusslicht mit einem Abschlag von eineinhalb Prozent.

Am deutlichsten erwischte es im europäischen Branchenvergleich jedoch die Technologie-Aktien, sie verloren im Schnitt 0,30 Prozent. Hier belasteten enttäuschende Geschäftsausblicke des Grafikkarten-Spezialisten Nvidia und des Halbleiterindustrie-Ausrüsters Applied Materials. Die Ausblicke hätten die schwelenden Sorgen genährt, dass der Chipboom seinen Höhepunkt erreicht habe, erklärte ein Händler. Aktien des Chipindustrieausrüsters ASML fielen um mehr als 1 Prozent.

Nach ihrem Kurseinbruch um mehr als ein Fünftel kletterten in Italien die Papiere des Mautstraßenbetreibers Atlantia um nahezu 6 Prozent. Das Unternehmen ringt nach dem Brückeneinsturz in Genua um seine Betreiberlizenz. Um den Verlust zu vermeiden, verhandelt Atlantia derzeit einem Pressebericht zufolge mit der italienischen Regierung über eine mögliche Strafzahlung.

Papiere des französischen Wettbewerbers Vinci, die im Sog der schlechten Branchenstimmung am Vortag ebenfalls nachgegeben hatten, kletterten mit plus 1,21 Prozent an die EuroStoxx-Spitze. Vinci soll Medienberichten zufolge zu einem Bieterkonsortium für den Anteil des französischen Staats am Pariser Flughafenbetreiber gehören - Papiere von Aeroports de Paris kletterten zeitweise um fast 6 Prozent.

Erfreut reagierten die Anleger unterdessen auf die Ankündigung der Reederei Moeller-Maersk, den Bohranlagenbetreiber Maersk Drilling im kommenden Jahr separat an die Börse in Kopenhagen zu bringen. Die Aktie legte um mehr als dreieinhalb Prozent zu, wenngleich das Zahlenwerk zum zweiten Quartal enttäuschend ausfiel. Maersk kämpft derzeit mit hohen Treibstoffpreisen. Im zweiten Quartal hatten sich die Dänen mit dem Verkauf der Ölsparte gerettet und einen Gewinn erwirtschaftet, die restlichen Geschäftsbereiche schrieben hingegen tiefrote Zahlen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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