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Wirtschaft  

Aktien Wien Schluss: ATX schließt fester

21.08.2018, 18:02 Uhr | dpa-AFX

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat den Handel am Dienstag mit festerer Tendenz beendet. Der ATX stieg um 39,08 Punkte oder 1,20 Prozent auf 3284,64 Einheiten. Mangels nennenswerter Impulse konzentrierten sich die Anleger erneut auf die noch in dieser Woche anstehenden Ereignisse. Zum einen sollten in dieser Woche noch erste Gespräche zwischen China und den USA zum Thema Handelsstreit stattfinden. Am Markt wird darauf gehofft, dass das Treffen zu einer Entschärfung des Zollkonflikt beträgt.

Zum anderen startet Ende der Woche die Notenbank-Konferenz in Jackson Hole, wobei Investoren hier vor allem auf Signale des Fed-Chefs Jerome Powell bezüglich des weiteren Zinserhöhungspfads warten. Im Vorfeld der Konferenz hat US-Präsident Donald Trump die Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed kritisiert.

Unter den Einzelwerten sorgten Kursgewinnen in Bank- und Ölwerten für Auftrieb beim ATX. So gewannen Erste Group 1,93 Prozent und Raiffeisen legten 1,58 Prozent zu. Die beiden Ölaktien OMV (plus 1,33 Prozent) und SBO (plus 1,50 Prozent) schlossen ebenfalls klar fester.

Daneben waren Bauwerte gesucht. Wienerberger stiegen um 2,33 Prozent und Strabag gewannen 2,15 Prozent. Unterstützung könnte von einer Erhebung des Unternehmensberaters Deloitte zur europäischen Baubranche gekommen sein. Der Studie zufolge ist der Gesamtumsatz der 20 größten Konzerne, darunter auch die österreichischen Unternehmen Strabag und Porr, gegenüber dem Jahr davor um 5 Prozent gestiegen. Der Börsenwert der Bauriesen legte den Angaben zufolge um 21 Prozent zu.

Der Flughafen Wien legte seine Zahlen für das erste Halbjahr vor. Unterstützt von einem Zuwachs bei den Passagieren konnte die Flughafen-Gruppe inklusive der Airports in Malta und Kosice den Gewinn um 20,4 Prozent auf 72,4 Millionen Euro steigern. Auch beim Ausblick auf die zweite Jahreshälfte zeigte sich der Konzern zuversichtlich. Die Anteilsscheine erhöhten sich um 2,32 Prozent auf 33,10 Euro.

Dagegen ging es für die Papiere der Immofinanz um 0,18 Prozent auf 21,94 Euro bergab. Der Einstieg des Unternehmens bei der s Immo dürfte sich noch etwas hinziehen. Derzeit fehlt noch das grüne Licht der Wettbewerbsbehörden. Die Closing-Frist für den 390 Millionen Euro schweren Deal wurde nun von 1. Oktober auf 30. November verlängert. s Immo legten klare 1,90 Prozent auf 18,22 Euro zu.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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