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UBS setzt für Rest des Jahres auf Pharma - Luxusbranche meiden


UBS setzt für Rest des Jahres auf Pharma - Luxusbranche meiden

31.08.2018, 15:18 Uhr | dpa-AFX

LONDON (dpa-AFX) - Die Experten der Schweizer Großbank sind für den europäischen Aktienmarkt im weiteren Jahresverlauf verhalten optimistisch. Der zum US-Dollar schwächere Euro kompensiere ein geringeres Wirtschaftswachstum, erklärte Stratege Nick Nelson in einer Studie vom Freitag.

Die Nachrichtenlage sieht Nelson aber in den kommenden drei Monaten durch die Themen Handelsstreit, Italien und Endphase zum Brexit bestimmt. Aufgrund dieser Risiken ruderte er bei seinem Jahresziel für den marktbreiten Stoxx Europe 600 von 440 zurück auf 400 Punkte. Damit signalisiert er für die restlichen Monate des Jahres ein Potenzial von fast 4,5 Prozent.

Zudem rät Nelson, einen möglichen "Kostensqueeze" im Auge zu behalten. In den Zwischenberichten des zweiten Quartals hätten die Unternehmen vor allem mit den Umsätzen positiv überraschen können. Die Anzahl unerwartet hoher Gewinne sei jedoch so deutlich hinterher gehinkt, wie seit fast einer Dekade nicht mehr, so Nelson. Gleichzeitig habe das Lohnniveau in der Eurozone den höchsten Stand seit acht Jahren erreicht.

Zu Kurstreibern könnten die Rückkehr der US-Anleger, regere Übernahmeaktivitäten sowie Aktienrückkäufe werden. Die Entwicklung des europäischen Aktienmarktes gegenüber der Wall Street habe sich vom Wechselkurs komplett abgekoppelt - so deutlich wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Sollte der Wechselkurs wieder mehr Einfluss gewinnen, könnte das die derzeitigen Verkäufer aus den USA zurück locken.

Mit Blick auf einzelne Branchen setzt Nelson auf Pharmawerte und rät, Anteilsscheine von Luxusgüterkonzernen in den Portfolios unterzugewichten. Positiv bleibt er für Nahrungsmitteleinzelhändler als defensive Variante und Banken als schwankungsreicheres Pendant.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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