Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Iran verzichtet auf umstrittenen Bargeld-Transfer


Nach US-Sanktionen  

Iran verzichtet auf umstrittenen Bargeld-Transfer

05.09.2018, 16:22 Uhr | Reuters

Iran verzichtet auf umstrittenen Bargeld-Transfer. Die Europäisch-Iranische Handelsbank in Hamburg: 300 Millionen sollten hier in bar abgehoben und in den Iran transportiert werden.  (Quelle: imago/Steinach)

Die Europäisch-Iranische Handelsbank in Hamburg: 300 Millionen sollten hier in bar abgehoben und in den Iran transportiert werden. (Quelle: Steinach/imago)

Wegen jüngster US-Sanktionen hatte Iran einen millionenschweren Bargeld-Transfer von Deutschland nach Teheran vorgesehen. Nun wurden die Pläne überraschend abgesagt. 

Die Europäisch-Iranische Handelsbank (eihbank) verzichtet Insidern zufolge vorerst auf den umstrittenen Transfer von rund 300 Millionen Euro in bar in den Iran. Das Hamburger Geldhaus habe die Finanzaufsicht BaFin informiert, das Vorhaben zunächst nicht weiter zu verfolgen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Darüber hatten zuvor die "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR berichtet. Die BaFin und die Bundesbank lehnten eine Stellungnahme ab, von der eihbank war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.



Der Iran wollte Guthaben der eihbank in Höhe von rund 300 Millionen Euro von ihrem Bundesbank-Konto abheben und in die Islamische Republik bringen. Hintergrund waren die neuen US-Sanktionen nach der Aufkündigung des Atomabkommens durch US-Präsident Donald Trump. Das Vorhaben hatte für scharfe Kritik der USA gesorgt. US-Botschafter Richard Grenell hatte die Bundesregierung aufgefordert, einzugreifen und einen Bargeld-Transfer zu stoppen.

Die Bundesbank hatte angesichts des Streits um die Bargeldabhebung ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert. Nach den am 25. August in Kraft getretenen Änderungen behält sie sich vor, vom Bargeld-Geschäftspartner Erklärungen und Zusicherungen zum Zweck des beabsichtigten Geschäfts zu verlangen. Sie kann nun auch "unter engen Voraussetzungen den Abschluss des Geschäfts verweigern". Die BaFin untersucht Insidern zufolge bereits seit einiger Zeit die Vorkehrungen der eihbank gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Verwendete Quellen:
  • Reuters

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
HUAWEI Mate20 Pro für 1 €*, WirelessCharger gratis
von der Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018