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Alibaba zieht Job-Versprechen an Trump zurück


Handelsstreit  

Alibaba zieht Job-Versprechen an Trump zurück

20.09.2018, 12:18 Uhr | AFP

Handelsstreit zwischen USA und China: Alibaba-Gründer zieht Versprechen an Trump zurück (Screenshot: Reuters)
Job-Versprechen an Trump zurückgezogen

Jack Ma hatte die Zusage, eine Million Jobs in den USA zu schaffen, vor zwei Jahren gemacht. Sie habe allerdings auf "einer freundlichen Zusammenarbeit zwischen den USA und China" beruht sowie auf "rationalen Handelsbeziehungen".

Eine Million Jobs: Alibaba-Gründer zieht Versprechen an Trump wegen der Handelskriegs zurück. (Quelle: Reuters)


Alibaba wollte in den USA eine Million Jobs schaffen. Als Reaktion auf die jüngsten Strafzölle zieht das Unternehmen sein Versprechen zurück. 

Der Gründer des chinesischen Internetriesen Alibaba rückt angesichts des anhaltenden Handelsstreits mit Washington von seinem Versprechen ab, in den USA eine Million Jobs zu schaffen. Er habe diese Zusage einst unter den Bedingungen einer freundschaftlichen Kooperation sowie eines wachsenden bilateralen Handels gemacht, sagte Jack Ma in einem Interview mit der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua.



Unter der "aktuellen Situation" sei das Versprechen allerdings unmöglich zu halten. "Wir werden aber in unseren harten Bemühungen nicht nachlassen, die Entwicklung des China-USA-Handels voranzutreiben", sagte Ma. Der Unternehmer hatte sein großzügiges Versprechen im Januar 2017 abgegeben, als er sich in Washington mit dem gerade ins Amt gekommenen US-Präsidenten Donald Trump traf.

Schon damals wurde die Ankündigung mit Skepsis aufgenommen. Eine Million Jobs würde fast einem Prozent der Arbeitsplätze in den USA entsprechen und Alibaba wäre damit einer der größten privaten Arbeitgeber des Landes. Nun verwies Ma, der kürzlich seinen Rückzug von der Firmenspitze für September 2019 angekündigt hatte, laut Xinhua auf alternative Märkte außerhalb der USA, etwa in Europa, Südamerika, Russland und Afrika.

Trump verhängt neue Strafzölle

"Der Handel ist keine Waffe", sagte er. Er sollte nicht dazu benutzt werden, um Kriege zu führen, vielmehr müsse er ein "Motor des Friedens" sein. China und die USA stecken seit Monaten in einem erbitterten Handelsstreit. Am kommenden Montag sollen neue Strafzölle in Kraft treten. Trump wirft China unter anderem Diebstahl geistigen Eigentums vor und beklagt ein zu hohes Handelsdefizit mit der Volksrepublik.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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