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Tiefe Krise: Thyssenkrupp plant Aufspaltung in zwei Unternehmen

Tiefe Krise  

Thyssenkrupp plant Aufspaltung in zwei Unternehmen

28.09.2018, 09:26 Uhr | dpa

Tiefe Krise: Thyssenkrupp plant Aufspaltung in zwei Unternehmen. Thyssenkrupp: Noch immer machen dem Unternehmen die Folgen einer milliardenteuren Fehlinvestition zu schaffen. (Quelle: dpa)

Thyssenkrupp: Noch immer machen dem Unternehmen die Folgen einer milliardenteuren Fehlinvestition zu schaffen. (Quelle: dpa)

Seit Monaten fordern Aktionäre einen radikalen Umbau. Nun wird der Konzern konkret – eine Aufspaltung steht bevor. Wie sich die zwei künftigen Unternehmen das Geschäft des Stahlriesen aufteilen.

Nach einer monatelangen Führungskrise wird der Essener Thyssenkrupp-Konzern grundlegend umgebaut und dabei in zwei eigenständige Unternehmen aufgespalten. Das kündigt die Führung an. Der Vorstand werde dem Aufsichtsrat das entsprechende Konzept auf einer Sitzung am Sonntag vorschlagen.

Ziel seien "zwei deutlich fokussiertere und leistungsfähigere Unternehmen", heißt es. Beide sollen an der Börse notiert sein.

Auf der einen Seite werde die "Thyssenkrupp Materials AG" unter anderem den 50-Prozent-Anteil aus dem fusionierten Stahlgeschäft mit dem indischen Partner Tata enthalten. Hinzu kommen der Handel mit Werkstoffen sowie der Marineschiffbau. In dem zweiten Unternehmen "Thyssenkrupp Industrials AG" soll dagegen etwa das Geschäft mit Aufzügen oder Zulieferungen für die Autoindustrie gebündelt werden.

Milliardenteure Fehlinvestitionen

Die überraschenden Abgänge von Vorstandschef Heinrich Hiesinger und Aufsichtsratschef Ulrich Lehner hatten den Konzern im Sommer in eine tiefe Krise gestürzt. Noch immer machen Thyssenkrupp die Folgen einer milliardenteuren Fehlinvestition zu schaffen. Als Sorgenkind gilt nicht nur die schwächelnde Sparte für Anlagenbau, die vor einer weiteren Umstrukturierung steht. Auch die kurz vor seinem Abgang von Hiesinger eingefädelte Stahlfusion mit Tata ist noch nicht vollzogen.

Zuletzt hatten Aktionäre wie Cevian oder der US-Fonds Elliott Druck auf das Management ausgeübt. Sie forderten einen schnelleren und radikalen Umbau des Konzerns.

Beide zurückgetretenen Manager hatten auf Differenzen im Aktionärskreis hingewiesen. Eine Schlüsselrolle kommt bei der Suche nach einer neuen Strategie zudem der Krupp-Stiftung als größtem Einzelaktionär zu.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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