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US-Börsenaufsicht SEC will Elon Musk als Tesla-Chef absetzen


Klage wegen Betrugs  

US-Börsenaufsicht will Musk als Tesla-Chef absetzen

28.09.2018, 07:58 Uhr | rtr, AFP

US-Börsenaufsicht SEC will Elon Musk als Tesla-Chef absetzen. Tesla-Chef Elon Musk: traurig und enttäuscht über die Klage der SEC. (Quelle: Reuters/Toru Hanai)

Tesla-Chef Elon Musk: traurig und enttäuscht über die Klage der SEC. (Quelle: Toru Hanai/Reuters)

Eine flapsige Bemerkung auf Twitter bereitet Tesla-Chef Elon Musk immer mehr Probleme. Nun verklagt ihn auch die Börsenaufsicht SEC. Es geht um seine Zukunft als Unternehmer.

Die US-Börsenaufsicht SEC will dem Chef des Elektroauto-Bauers Tesla Tesla, Inc. Aktie, Elon Musk, die Leitung des von ihm gegründeten Unternehmens verbieten lassen. Die Behörde verklagte den prominenten Unternehmer am Donnerstag (Ortszeit) vor dem US-Bundesgericht Manhattan wegen Betrugs. Er habe falsche und irreführende Twitter-Nachrichten über einen angeblich geplanten Börsenrückzug des Autobauers verschickt.

Musk ließ erklären, er habe nichts Falsches getan und sei traurig und enttäuscht über die Klage. Er habe immer im Sinne der Wahrheit, der Transparenz und der Investoren gehandelt.

Für Tesla wäre Musks Abberufung ein schwerer Schlag: Das verlustreiche Unternehmen mit einem Börsenwert von 50 Milliarden Dollar lebt vor allem vom Vertrauen der Investoren in den charismatischen Musk. Am Donnerstag verlor die Tesla-Aktie in New York nachbörslich zwölf Prozent. "Die Lektion für Vorstandschefs ist, das die Regeln für alle gelten, auch für höchst erfolgreiche Visionäre", sagte Charles Elson, Direktor des Instituts für gute Unternehmensführung an der Universität von Delaware.

Alles nur ein Spaß?

Musk hatte am 7. August seinen mehr als 22 Millionen Followern auf Twitter mitgeteilt, er werde Tesla vielleicht zum Preis von 420 Dollar je Aktie von der Börse nehmen, die Finanzierung dafür sei gesichert. Später ruderte er zurück und erklärte, Tesla bleibe an der Börse. Es stellte sich heraus, dass er keine Finanzierungszusagen von Investoren hatte.

Der Klage zufolge wählte Musk die Zahl 420 unter anderem deshalb, weil sie im Drogenjargon für den Konsum von Marihuana steht. Er habe gedacht, seine Freundin würde die Tweets witzig finden. Wegen des Verdachts auf Marktmanipulation folgten Sammelklagen von Investoren. Auch das US-Justizministerium untersucht den Fall.

Musk hält etwa 20 Prozent an Tesla

Das "Wall Street Journal" berichtete, der SEC-Klage seien Verhandlungen zwischen der Behörde und Musk über einen außergerichtlichen Vergleich vorangegangen, die aber von Musks Anwälten beendet worden seien. Dazu war bei der SEC kein Kommentar zu erhalten.

Tesla war 2010 an die Börse gegangen, Musk hält selbst knapp ein Fünftel der Anteile. Mit den Praktiken des Börsengeschäfts hat er jedoch immer wieder öffentlich gehadert.

Verwendete Quellen:
  • Reuters, AFP

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