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Schuldenpläne bringen Italiens Finanzmärkte in Turbulenzen


Schuldenpläne bringen Italiens Finanzmärkte in Turbulenzen

28.09.2018, 10:18 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT/MAILAND (dpa-AFX) - Neue Schuldenpläne der italienischen Regierung haben am Freitag Kursturbulenzen an den italienischen Finanzmärkten ausgelöst. Am Vormittag kam es bei italienischen Staatsanleihen zu einem kräftigen Kurssturz, während die Renditen für die Staatspapiere im Gegenzug deutlich stiegen. Auch an der Aktienbörse in Mailand zeigten sich im frühen Handel starke Kursverluste.

Zuvor hatte die Regierung in Rom ihre Finanzplanung festgezurrt, die ein Haushaltsdefizit für die kommenden drei Jahre von 2,4 Prozent vorsieht. Die populistischen Regierungsparteien Lega und Fünf Sterne setzen damit auf eine höhere Neuverschuldung als zunächst vom parteilosen Finanzminister Giovanni Tria vorgesehen. Dieser wollte die Neuverschuldung auf 1,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts begrenzen.

Besonders deutlich fiel die Reaktion auf die neuen Schuldenpläne am Markt für Staatsanleihen aus. Im frühen Handel kam es zu starken Kursverlusten. Im Gegenzug stieg die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen um 0,22 Prozentpunkte auf 3,10 Prozent. Für den Anleihemarkt ist dies eine ungewöhnlich heftige Kursreaktion und erinnert Beobachter an die Zeit der Bildung der jetzigen Regierung im Frühjahr. Erstmals seit Anfang September liegt die Rendite im zehnjährigen Bereich wieder über der Marke von drei Prozent.

Während die politische Entwicklung die italienischen Papiere unter Druck setzte, konnten die vergleichsweise sicheren deutschen Anleihen profitieren. Die Kurse von Bundesanleihen legten im frühen Handel zu.

Starke Kursverluste zeigten sich am Morgen auch am italienischen Aktienmarkt. An der Börse in Mailand verlor der Leitindex FTSE MIB zum Auftakt zwei Prozent. Bei den einzelnen Werten gab es starke Verluste bei den Bankwerten. So verloren die Aktien von Intesa Sanpaolo und von Unicredit mehr als vier Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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