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Aktien Wien Schluss: Italiens Defizitausweitung belastet Börsen


Aktien Wien Schluss: Italiens Defizitausweitung belastet Börsen

28.09.2018, 18:33 Uhr | dpa-AFX

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Freitag mit Verlusten geschlossen. Der ATX fiel um 0,92 Prozent auf 3344,04 Punkte. Belastet wurden Europas Börsen von den jüngsten Entwicklungen rund um Italiens Haushaltsdefizit.

Die italienischen Regierungsparteien und Wirtschafts- und Finanzminister Giovanni Tria haben sich am Donnerstagabend auf ein angehobenes Defizitziel für 2019 in Höhe von 2,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts geeinigt. "Die meisten Investoren sind davon ausgegangen, dass Finanzminister Giovanni Tria das Defizitziel unter zwei Prozent halten wird", so Hannes Kusstatscher, Fondsmanager bei der Erste Asset Management.

Bei italienischen Staatsanleihen kam es zu einem kräftigen Kurssturz. Auch an der Aktienbörse in Mailand ging es deutlich nach unten.

Stärker unter Druck standen in Wien die beiden Bankwerte. Raiffeisen Bank International büßten 4,02 Prozent auf 24,80 Euro ein. Erste Group verloren 3,09 Prozent auf 35,78 Euro. Auch an anderen Börsen fanden sich Banken angesichts der Nachrichten aus Italien unter den größten Verlierern.

Unter den weiteren Tagesverlierern rangierten Zumtobel (minus 3,41 Prozent) und FACC (minus 3,25 Prozent). Die größten Gewinner im prime market waren Verbund mit einem Plus von 2,56 Prozent.

CA Immo stiegen nach einer Kurszielerhöhung um 1,92 Prozent auf 30,78 Euro. Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktien in einer aktuellen Sektorstudie von 30 auf 38,0 Euro angehoben. Die Anlageempfehlung bleibt weiter bei "Buy".

Gut nachgefragt waren auch Andritz und schlossen 1,31 Prozent höher. Lenzing konnten sich mit einem Plus von 1,07 Prozent leicht von ihren jüngsten Verlusten erholen. Am Donnerstag hatten die Titel mehr als 14 Prozent verloren, nachdem der Faserhersteller am Vorabend angekündigt hatte, dass er den Ausbau der Lyocellfaser-Kapazitäten im US-Bundesstaat Alabama vorerst auf Eis legt. Am Donnerstagabend hatte Lenzing dann Pläne für eine neue Anlage in Thailand bekannt gegeben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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