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Kritik an Aldi in Australien: Discounter soll Milchbauern mehr Geld zahlen


Kritik vom Landwirtschaftsminister  

Aldi soll australischen Milchbauern mehr Geld zahlen

15.10.2018, 15:19 Uhr | sth, t-online.de, dpa

Kritik an Aldi in Australien: Discounter soll Milchbauern mehr Geld zahlen. Aldi in Australien: Der Landwirtschaftsminister kritisiert den Discounter scharf.  (Quelle: dpa/Frank Walker)

Aldi in Australien: Der Landwirtschaftsminister kritisiert den Discounter scharf. (Quelle: Frank Walker/dpa)

Die deutsche Discounter-Kette Aldi gibt es auch in Australien. Doch nun gibt es heftige Kritik vom Landwirtschaftsminister: Demnach lässt Aldi die von der Dürre geplagten Milchbauern im Stich.

Der deutsche Discounter Aldi sieht sich in Australien massiver Kritik ausgesetzt. Landwirtschaftsminister David Littleproud warf dem Unternehmen am Montag beim Sender ABC vor, rein gar nichts zu tun, um die einheimischen, von der Dürre geplagten Milchbauern zu unterstützen.

So habe sich Aldi nicht bei einem vorgeschlagenen Hilfsprogramm beteiligt: Dieses sehe vor, dass Discounter pro Liter Milch einen Preisaufschlag von 10 australischen Cent (rund 6 Euro-Cent) für die Bauern erheben. Aldi wies die Vorwürfe in einer Mitteilung zurück und erklärte, man habe die Bauern während der Dürre sehr wohl unterstützt, indem man Preiserhöhungen auf die gekaufte Milch akzeptiert habe, aber diese zusätzlichen Kosten nicht an die Verbraucher weitergegeben habe.

Milch wird billiger verkauft, als die Herstellung kostet

Discounter verkaufen ihre Milch für einen Australischen Dollar pro Liter (rund 60 Euro-Cent). Das ist häufig weniger als das, was es den Milchbauern in der Herstellung kostet. Viele von ihnen kämpfen zudem wegen der derzeitigen Dürre ums Überleben. Davon erzählt auch dieser Milchbauer. Er hatte laut eigenen Angaben im August für etwa 2,46 australische Dollar gearbeitet.

Darüber hinaus kritisiert Minister David Littleproud in dem ABC-Bericht: "Die Wahrheit ist, dass sie nicht an der Milchindustrie hier in Australien interessiert sind. Sie haben nichts getan, rein gar nichts, und es ist an der Zeit, dass die australischen Verbraucher sich Aldi und das, was sie getan haben, ansehen", monierte er. Der Minister kritisierte aber auch die Supermarktrivalen Coles und Woolworths, die ebenfalls keinen Aufschlag auf ihre Milch erheben wollten.

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