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Glyphosat-Kläger akzeptiert millionenschweres Urteil gegen Bayer


Gefährliches Gift?  

Glyphosat-Kläger akzeptiert millionenschweres Urteil gegen Bayer

01.11.2018, 13:39 Uhr | dpa-AFX

Glyphosat-Kläger akzeptiert millionenschweres Urteil gegen Bayer. Bayer: Das Pharmaunternehmen vertreibt Glyphosat. (Quelle: imago/xMichaelxGottschalkx)

Bayer: Das Pharmaunternehmen vertreibt Glyphosat. (Quelle: xMichaelxGottschalkx/imago)

In den USA laufen bereits rund 8.700 Klagen wegen möglicher Erkrankungen durch Glyphosat. Im ersten Gerichtsverfahren zwischen einem an Krebs erkrankten Kläger und dem Pharmakonzern Bayer kam es zu einer Einwilligung. Doch der Streit ist damit noch nicht beendet.

Im ersten US-Prozess um angeblich verschleierte Krebsrisiken von Bayers Unkrautvernichter Glyphosat hat der Kläger einen vom Gericht festgesetzten millionenschweren Schadensersatz akzeptiert. Ursprünglich hatte eine Geschworenen-Jury dem an Lymphdrüsenkrebs erkrankten Dewayne Johnson 289 Millionen Dollar (255 Millionen Euro) zugesprochen.

Die zuständige Richterin Suzanne Ramos Bolanos hatte diese Summe dann in der vergangenen Woche auf rund 79 Millionen Dollar reduziert, dem Antrag Bayers auf einen neuen Prozess aber nicht statt gegeben.

Kläger akzeptiert weniger Geld

Die Reduzierung des Schadensersatzes sei zwar nicht angemessen, teilen die Anwälte von Johnson mit. Allerdings akzeptiere Johnson das Urteil dennoch in der Hoffnung, noch in seiner Lebenszeit eine endgültige Lösung in dem Streit zu finden.

Bayer bekräftigt, gegen das Urteil vorgehen zu wollen. Der Konzern ist nach wie vor davon überzeugt, dass das Urteil im Widerspruch zu den im Prozess vorgelegten Beweisen steht, sagt ein Sprecher. Daher soll beim California Court of Appeal Berufung eingelegt werden.

Streit um "krebserregenden" Unkrautvernichter

Wesentlicher Grund der zahlreichen Klagen gegen Monsanto, die sich seit der Fusion gegen Bayer richten, ist ein Bericht der Internationalen Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation, die den Unkrautvernichter Glyphosat 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" für Menschen einstufte.

Bayer verweist indes immer wieder auf "mehr als 800 wissenschaftliche Studien, die US-Umweltbehörde EPA, die Nationalen Gesundheitsinstitute und Aufseher weltweit", die dem Unternehmen zufolge besagen, dass Glyphosat keine Krebsrisiken birgt.

Verwendete Quellen:
  • dpa-AFX

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