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KfZ-Verbandschef: Ohne Nachrüstungen drohen 2019 Insolvenzen

KfZ-Verbandschef warnt  

Ohne Nachrüstungen drohen Autohäusern 2019 Insolvenzen

02.11.2018, 10:45 Uhr | dpa

W will bundesweit alte Diesel verschrotten - hohe Prämien (Screenshot: dpa)
VW will bundesweit alte Diesel verschrotten

VW will Fahrverbote verhindern. Und plant die Verschrottung alter Diesel gegen Umtauschprämien - bundesweit. Für große Modelle kann diese Prämie im fünfstelligen Bereich liegen.

Hohe Prämien: VW will bundesweit alte Diesel verschrotten. (Quelle: dpa)


Anfang 2019 sollen die Regeln für Hardwarenachrüstungen älterer Dieselfahrzeuge amtlich werden. Doch die Autohersteller weigern sich, die Kosten zu tragen. Sie wollen stattdessen mit Rabattaktionen den Absatz von Dieselfahrzeugen ankurbeln. Für einige Autohändler könnte es deshalb eng werden.

Der baden-württembergische KfZ-Verbandspräsident mahnt im Streit um Nachrüstungen zur Eile. "Wenn nicht bald eine Lösung für Nachrüstungen kommt, sehe ich eine gewisse Insolvenzquote auf uns zulaufen", sagt Verbandspräsident Michael Ziegler.

Die Gefahr sieht er vor allem bei mittelgroßen Händlern mit einem hohen Anteil am Flottengeschäft. Bei ihnen drohe Wertberichtigungsbedarf, der sich bei einigen Autohäusern erst bei der Erstellung der Bilanzen im Frühjahr oder Frühsommer zeigen dürfte. Beim BMW-Händlerverband sieht man das ähnlich: Euro 4 und Euro 5 Diesel müssten in jedem Fall durch solide Rückstellungen abgesichert werden, heißt es dort.

Tausende Dieselwagen stehen bei Autohändlern still

Besonders die sogenannten Leasingrückläufer aus Firmenflotten werden mehr und mehr zum Problem: Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet im Schnitt mit Verlusten von 25 Prozent für ältere Diesel. Derzeit haben die Autohändler nach Verbandsangaben mehr als 350.000 Euro-5-Dieselfahrzeuge auf ihren Höfen stehen – mit steigender Tendenz.

Neuer Dieselgipfel angekündigt

Die beste Chance, diese Fahrzeuge noch zu verkaufen, seien Hardwarenachrüstungen – Umbauten am Motor. Diese Möglichkeit ist Teil des neuen Maßnahmenpakets der Koalition, um Dieselfahrverbote zu verhindern. Bislang fehlt es aber an Vorgaben seitens der Bundesregierung. Die Hersteller weigern sich, die vollen Kosten für die Nachrüstungen zu übernehmen, wie die Regierung es fordert. Kommende Woche ist deshalb ein weiteres Treffen von Bundesregierung und Autoherstellern geplant.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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