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Türkei – Absturz der Lira: Inflation steigt auf über 25 Prozent


Starke Kursverluste  

Türkei: Inflation erstmals seit 15 Jahren über 25 Prozent

05.11.2018, 12:16 Uhr

Türkei – Absturz der Lira: Inflation steigt auf über 25 Prozent. Türkische Lira: Starke Kursverluste der Währung führen zur höchsten Inflation seit 15 Jahren.  (Quelle: imago/Dean Pictures)

Türkische Lira: Starke Kursverluste der Währung führen zur höchsten Inflation seit 15 Jahren. (Quelle: Dean Pictures/imago)

Im Oktober betrug die Inflation in der Türkei über 25 Prozent, der höchste Wert seit 2003. Warum die Vebraucherpreise gestiegen sind – obwohl die Lira sich zuletzt erholen konnte. 

Der Absturz der türkischen Landeswährung Lira hat die Inflation in der Türkei weiter steigen lassen. Wie das nationale Statistikamt am Montag mitteilte, lagen die Verbraucherpreise im Oktober 25,24 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im Vormonat hatte die Teuerungsrate 24,52 Prozent betragen. Der Preisanstieg im Oktober ist der stärkste seit Mitte 2003, also seit gut 15 Jahren. Die Erwartungen von Analysten wurden leicht übertroffen.

Herstellerpreise erhöhten sich noch stärker

Die hohe Inflation ist vor allem eine Folge der starken Kursverluste der türkischen Lira. Die Entwicklung verteuert Einfuhren in die Türkei, auf die das Land angewiesen ist. Die Türkei weist ein chronisches Leistungsbilanzdefizit auf.

Noch wesentlich stärker als die Verbraucherpreise stiegen die Preise, die Hersteller für ihre Produkte erhalten. Sie erhöhten sich im Oktober auf Jahressicht um gut 45 Prozent. Die Herstellerpreise schlagen teilweise und zeitverzögert auf die Verbraucherpreise durch.

Lira konnte sich zuletzt erholen

In den vergangenen Wochen hat sich die Lira zu wichtigen Währungen wie dem US-Dollar oder dem Euro wieder spürbar erholen können. Ein wichtiger Grund dafür ist die politische Entspannung mit den USA, nachdem die Türkei einen amerikanischen Pastor freigelassen hat. Die Affäre hatte zu erheblichen Spannungen mit den USA geführt und amerikanische Sanktionen nach sich gezogen.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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