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Niedrigwasser im Rhein: BASF prüft Einsatz von Tragflächenbooten

Ausfall nicht abdeckbar  

Niedrigwasser: BASF prüft Einsatz von Tragflächenbooten

14.11.2018, 11:44 Uhr | dpa, dpa-AFX, rtr

Niedrigwasser im Rhein: BASF prüft Einsatz von Tragflächenbooten. BASF

Industrieanlagen des Chemiekonzerns BASF stehen am Rheinufer auf dem Werksgelände. Foto: Uwe Anspach/Archiv (Quelle: dpa)

Wegen des extremen Niedrigwassers im Rhein prüft der Chemieriese BASF den Kauf oder das langfristige Leasing von Flachbodenschiffen, die bis zu einem sehr niedrigen Pegel fahren können. Auch der Einsatz von Tragflächenbooten oder die Möglichkeit einer Pipeline im Flussbett seien im Gespräch, teilt das Unternehmen mit.

Das seit Monaten anhaltende Niedrigwasser im Rhein macht der Industrie zunehmend zu schaffen – und eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. Der Regen der vergangenen Tage habe nichts bewirkt, erklärte der Außenbeamte des Kölner Wasser- und Schifffahrtsamtes, Markus Neumann, am Dienstag. "Die Pegelstände am Rhein stagnieren." Zwischen Bonn und Düsseldorf gebe es eine Fahrrinne von 150 Meter Breite und bei Köln eine Tiefe von noch 2,14 Metern. So sei die Frachtschifffahrt stark eingeschränkt. In der Nacht lief ein Tanker bei Köln auf Grund, konnte aber freigeschleppt werden. Der Chemieriese BASF, für den der Rhein wichtiger Transportweg ist, will sich für künftige Trockenheit rüsten und prüft den Kauf von Flachbootschiffen. "Am Ende wird es ein Mix aus verschiedenen Optionen sein. Schon im nächsten Jahr wird BASF besser auf derartige Extremwetterlagen vorbereitet sein", hieß es.

Ausfall der Schiffe kann kaum abgedeckt werden

Allein im 3. Quartal verzeichne das Unternehmen einen negativen Einfluss auf das Betriebsergebnis von rund 50 Millionen Euro – bedingt durch höhere Transportkosten und Produktionsverluste. "Beim aktuellen Pegelstand kann Ludwigshafen von wenigen Schiffen angefahren werden. Diese transportieren einen Bruchteil der üblichen Zuladung – das stellt BASF vor enorme logistische Herausforderungen", hieß es. Bei maximaler Nutzung alternativer Verkehrsträger – Schiene, Pipeline, Lastwagen – könnten nur etwa 30 Prozent der Transportmengen abgedeckt werden, die durch den Ausfall der Schiffe entstehen.



"Deshalb ist die Versorgung des Standorts mit einigen wichtigen Rohstoffen seit Monaten limitiert. In der Folge mussten wir die Produktion anpassen. Bei verschiedenen Produkten können wir unsere Kunden nur noch eingeschränkt beliefern", teilt das Unternehmen mit. BASF transportiert in Ludwigshafen 40 Prozent der Güter per Schiff.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, afx, reuters

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