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Haushaltsstreit setzt Italiens Finanzmärkte unter Druck


Haushaltsstreit setzt Italiens Finanzmärkte unter Druck

14.11.2018, 10:14 Uhr | dpa-AFX

ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die jüngste Zuspitzung im Haushaltsstreit Italiens mit der Europäischen Union (EU) hat die Finanzmärkte des Landes am Mittwoch unter Druck gesetzt. Sowohl bei Staatsanleihen als auch bei italienischen Aktien gab es im frühen Handel deutliche Kursverluste.

Während es mit den Kursen italienischer Staatspapiere nach unten ging, legten die Renditen im Gegenzug kräftig zu. Bei einer Laufzeit von zehn Jahren stieg die Rendite im Vormittagshandel um 0,08 Prozentpunkte auf 3,52 Prozent. Sie näherte sich damit wieder dem höchsten Stand seit 2014, der Mitte Oktober bei 3,8 Prozent erreicht worden war.

Zum Vergleich: Deutsche Titel mit ähnlicher Laufzeit rentierten am Mittwoch mit 0,38 Prozent. Damit stieg auch der Risikoaufschlag für italienische Anleihen (Spread) zu deutschen Bundesanleihen deutlich. Er lag zuletzt bei 3,14 Punkten. Hier kommt der im Oktober erreichte Höchststand seit dem Jahr 2013 von 3,26 Punkten ebenfalls in Reichweite.

Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte sich am Morgen unbeeindruckt von möglichen Strafmaßnahmen durch die EU gezeigt. Zuvor hatte Vize-Premierminister Luigi Di Maio nach einer Kabinettssitzung erklärt, dass die Haushaltspläne der Regierung nicht geändert werden. Die EU-Kommission hatte in einem historisch einmaligen Vorgang den Haushaltsentwurf der Regierung in Rom abgelehnt und um Überarbeitung gebeten. Für eine Antwort an die EU-Kommission galt eine Frist bis Dienstag um Mitternacht.

Die Entwicklung sorgte auch an der Aktienbörse in Mailand für eine nervöse Stimmung. Der italienische Leitindex FTSE MIB verlor am Mittwochvormittag 1,83 Prozent. Zu den Verlieren zählten dabei unter anderem die Aktien von italienischen Banken.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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