Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

CCC: Wie Roboter Werbeanrufen ein Ende setzen sollen

Neues vom Hackerkongress  

Wie Roboter Werbeanrufen ein Ende setzen sollen

28.12.2018, 18:10 Uhr | dpa

CCC: Wie Roboter Werbeanrufen ein Ende setzen sollen. Abgelegter Telefonhörer: Durch Chat-Bots sollen unerwünschte Werbeanrufe abgewehrt werden.  (Quelle: dpa/Rolf Vennenbernd)

Abgelegter Telefonhörer: Durch Chat-Bots sollen unerwünschte Werbeanrufe abgewehrt werden. (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa)

Unerwünschte Werbeanrufe sind in Deutschland verboten – kommen dennoch immer wieder vor. Beim Hackerkongress des Chaos Computer Clubs wird eine Lösung präsentiert: Roboter. 

Telefonwerbung ohne Einwilligung ist in Deutschland verboten, findet aber immer noch vielfach statt. Der Einsatz von Chat-Bots, also automatisierten Sprachprogrammen, könnte das Ausmaß von Telefon-Spam künftig eindämmen, sagten Experten des französischen Forschungszentrums Eurecom am Freitag beim Hackerkongress des Chaos Computer Clubs (CCC) in Leipzig.

Werbeanrufer sprechen mit dem Bot

Nach anonymen Chat-Bot-Projekten wie "Lenny" gebe es inzwischen auch kommerzielle Dienste wie den kalifornischen Anbieter Jolly Roger, sagte Aurelién Francillon. Dabei wird bei ungewünschten Werbeanrufen etwa eine Telefonkonferenz mit der Nummer des Bots hergestellt und das eigene Telefon stumm geschaltet.

Obwohl "Lenny" noch keine Techniken künstlicher Intelligenz nutze, sei dieser Chat-Bot erstaunlich wirksam, sagte die Eurecom-Forscherin Merve Sahin, die 200 Gespräche zwischen Werbe-Anrufern und "Lenny" analysiert hat. Im Schnitt unterhielten sich demnach Anrufer und Chat-Bot 10 Minuten und 13 Sekunden lang. Nur fünf Prozent der Anrufer hätte "Lenny" als Bot erkannt, sagte Sahin. Die Telekommunikationsexpertin stellte ein Schema mit 22 Kategorien von sogenannten Spam-Anrufen auf, von Werbe-Anrufen für Spenden von Hilfsorganisationen bis zu betrügerischen Anrufen.

In Deutschland hilft Bundesnetzagentur gegen unerwünschte Werbeanrufe

In den USA gebe es monatlich 400.000 Beschwerden wegen Spam-Anrufen, in Frankreich seien es 574.000 im Jahr. In Deutschland können sich Telefonkunden in solchen Fällen an die Bundesnetzagentur wenden.



Sahin und Francillon gaben auf dem Chaos Communication Congress einen Überblick zu Betrugsszenarien im internationalen Telefonverkehr. Dazu gehört etwa die Einschaltung von sogenannten Sim-Boxen, die Anrufe weiterleiten und dabei eine andere Telefonnummer anzeigen. Dabei würden nicht nur finanzielle Schäden, sondern auch unnötige Qualitätseinbußen im Netz verursacht, sagte Francillon.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Hier finden Sie Ostergeschenke für jeden Geschmack
jetzt Gutschein einlösen und sparen bei Weltbild
Anzeige
Nichts für Warmduscher: coole Badezimmereinrichtungen
jetzt auf otto.de
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2019