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Detroit Autoshow: Volkswagen will E-Autos in den USA bauen


Detroit Autoshow  

Volkswagen will E-Autos in den USA bauen

14.01.2019, 18:26 Uhr | sm, t-online.de

Detroit Autoshow: Volkswagen will E-Autos in den USA bauen. Volkswagen an einer Ladesäule: Der VW-Konzern startet die Elektro-Offensive in den USA. (Quelle: dpa/Andreas Arnold)

Volkswagen an einer Ladesäule: Der VW-Konzern startet die Elektro-Offensive in den USA. (Quelle: Andreas Arnold/dpa)

Volkswagen steckt für den Bau von Elektroautos rund 700 Millionen Euro in sein US-Werk in Chattanooga. 2022 soll dort mit dem SUV ID Crozz das erste vollelektrische Auto auf Basis des VW-Elektrobaukastens vom Band rollen.

Volkswagen plant in seinem Werk Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee den Bau von Elektroautos. Lange hatten die Wolfsburger offengelassen, ob sie das bestehende Werk auf Elektrofahrzeuge umrüsten. Chattanooga gilt als vergleichsweise gering ausgelastet. "Die Entscheidung, unsere US-Fertigung für Elektrofahrzeuge in Chattanooga anzusiedeln, ist ein wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie von Volkswagen in Nordamerika", sagte Volkswagen-Chef Herbert Diess. "Wir kämpfen um Marktanteile in den USA." Auch der E-Bulli ID Buzz soll in der Fabrik künftig gebaut werden.

Dafür sollten in den Standort 800 Millionen Dollar investiert und 1.000 neue Stellen geschaffen werden, kündigte VW auf der Automesse in Detroit an. Der Wolfsburger Konzern hatte bereits im November erklärt, in Nordamerika Elektroautos bauen zu wollen. Die Autobauer fahren in den kommenden Jahren weltweit die Produktion von E-Autos mit vielen neuen Modellen hoch, um strengere Klimaschutzvorschriften erfüllen zu können. Weltweit entstehen in den nächsten Jahren acht Werke in Europa, Nordamerika und China, die den Elektrobaukasten von Volkswagen für den Bau von E-Autos nutzen.

Kostensenkung durch weltweite Allianz

Der Boom auf dem US-Markt ist vorbei, der Ausblick von Konjunktur- und Zollsorgen getrübt. Dem will der deutsche Autobauer mit neuen Allianzen und einer E-Offensive entgegen treten. Somit könnten von der Messe am zugig kalten Detroit River doch noch wichtige Signale an die Branche ausgehen – dann nämlich, wenn der deutsche Autoriese Volkswagen VOLKSWAGEN AG VZO O.N. Aktie mit dem zweitgrößten US-Hersteller Ford an dessen Heimstätte eine weitreichende Allianz verkünden sollte. Seit Monaten sprechen die Unternehmen darüber, wo und wie sie sinnvoll Kosten teilen können. Als wahrscheinlich gilt, dass es zur Zusammenarbeit bei leichten Nutzfahrzeugen kommt.

VW-Chef Diess hatte Anfang Dezember gesagt, die Verhandlungen über eine Allianz mit dem amerikanischen Unternehmen seien fortgeschritten. Alle großen Autobauer investieren derzeit massiv in den Ausbau der Elektromobilität, neue Mobilitätsdienste und die Entwicklung selbstfahrender Autos. Um sich die Entwicklungskosten zu teilen, arbeiten immer mehr Unternehmen dabei zusammen.



VW steigert Absatz in den USA

Nach dem Absatzeinbruch im Zuge des Abgas-Skandals hat Volkswagen VOLKSWAGEN AG VZO O.N. Aktie seine US-Verkäufe 2018 das zweite Jahr in Folge gesteigert. Dank gefragter SUV-Modelle wurden dort insgesamt 354.064 Pkw mit dem VW VOLKSWAGEN AG VZO O.N. Aktie-Logo an die Kunden gebracht. Das entspricht einem Anstieg von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Dezember gab es in den USA ein Verkaufsplus von 5,8 Prozent auf 32.047 Fahrzeuge.

 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa, AFP, Reuters

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