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HQ Trust setzt 2019 auf Aktien - Krisenherde verlieren an Brisanz


HQ Trust setzt 2019 auf Aktien - Krisenherde verlieren an Brisanz

23.01.2019, 14:44 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - "Aktien top, Anleihen flop", bringt der Vermögensverwalter HQ Trust seinen Ausblick für 2019 auf den Punkt. Von den drei großen Krisenherde des vergangenen Jahres haben zumindest zwei an Brisanz verloren, wie Marcel Müller, Leiter des Portfoliomanagements des Multi Family Office der Familie Harald Quandt, auf einer Presseveranstaltung am Mittwoch in Frankfurt betonte. So sei der Haushaltskonflikt der italienischen Regierung mit der EU zumindest vorläufig beigelegt. Auch die Gefahr erschwerter Finanzierungsbedingungen infolge steigender US-Zinsen und eines anziehenden Dollar sei geringer geworden.

Damit bleibe nur die gestiegene Makro-Unsicherheit wegen des Brexit und des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Eine Eskalation erwartet Müller aber auch hier nicht. China habe wegen seiner eingetrübten Wirtschaftsdaten großes Interesse an einer Einigung. Und auch der Brexit sei letztlich beherrschbar.

Ihre Zuversicht begründen die Investmentprofis mit der günstigen Bewertung, die viele Aktienmärkte durch den Rückschlag der vergangenen Monate erreicht haben. Der Markt preise derzeit mindestens einen großen Krisenfall ein, merkte Reinhard Panse, Chief Investment Officer bei HQ Trust, an. Als "ausgesprochen billig" schätzt er die japanische Börse ein, die bis 2029 Zuwächse von zehn Prozent jährlich verheiße. Aber auch deutsche Aktien seien wieder preiswert. Hier liege die Bewertung bei Buchwert, Cashflow und Dividendenrendite um 20 Prozent unter dem Durchschnittswert seit 1985 - und das bei einer extrem lockeren Geldpolitik.

Kein Blumentopf lässt sich dagegen aus Sicht der Experten bei Staatsanleihen erstklassiger Schuldner gewinnen. Auf null Prozent beziffert Panse die Performance-Erwartung für US-Anleihen in den kommenden zehn Jahren nach Steuern und Inflation, während mit entsprechenden deutschen Papieren sogar ein Verlust drohe.

Stattdessen setzt HQ Trust auf alternative Investments. Beim Ertrag habe Private Equity, also privates Beteiligungskapital, Aktien längerfristig klar geschlagen - und das bei niedrigerem Risiko, wie aus einer Übersicht des Vermögensverwalters hervorgeht. Derartige Anlageformen bleiben aber sehr wohlhabenden Kunden vorbehalten: Die Eintrittskarte bei HQ Trust kostet mindestens fünf Millionen Euro.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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