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Opel will Produktion in Rüsselsheim zurückfahren

Drastischer Sparkurs  

Opel will Produktion in Rüsselsheim zurückfahren

24.01.2019, 10:32 Uhr | dpa

Opel will Produktion in Rüsselsheim zurückfahren. Opel-Werk in Rüsselsheim: Hier fertigt der Autobauer die Modelle Insignia und Zafira. (Quelle: dpa/Arne Dedert)

Opel-Werk in Rüsselsheim: Hier fertigt der Autobauer die Modelle Insignia und Zafira. (Quelle: Arne Dedert/dpa)

Der französische Eigentümer Peugeot baut Opel um. Nach der Kurzarbeit im Stammwerk stehen nun weitere massive Kürzungen bevor.

Der Autobauer Opel will nach Gewerkschaftsinformationen die Produktion in seinem Stammwerk Rüsselsheim drastisch zurückfahren. In diesem Jahr sei nur noch eine Produktion von 68.000 statt 123.000 Autos geplant, berichtet die "Mainzer Allgemeine". Quelle ist eine interne Mitarbeiterinformation der IG-Metall-Betriebsräte. Über Auswirkungen auf die Arbeitsplätze ist zunächst nichts bekannt.

Neue Planungen noch nicht offiziell verkündet

In dem Produktionswerk arbeiten rund 3.000 Menschen im Zwei-Schichtbetrieb. Sie montieren die Modelle Insignia und Zafira, für den Opel gerade einen Nachfolger vorgestellt hat, der aber im britischen Luton gebaut wird. Für den langsam auslaufenden Zafira will Opel ein zweites Modell nach Rüsselsheim vergeben, das dann bereits auf einer Plattform des neuen Mutterkonzerns PSA steht. Eine Entscheidung dazu soll noch in diesem Jahr verkündet werden.

Unter Ägide der französischen Peugeot-Mutter ist Opel auf einen drastischen Sparkurs geschwenkt. Auch im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum sollen 2.000 der rund 7.000 Arbeitsplätze an einen externen Dienstleister abgegeben werden. Opel hat versprochen, die Sanierung ohne Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen zu bewerkstelligen.

Zu den aktuellen Produktionsplanungen wollte sich das Unternehmen aktuell nicht konkret äußern. Man passe die Produktion kontinuierlich an die Volumenplanung an und fokussiere sich auf profitable Vertriebskanäle, erklärt ein Sprecher. Bereits im vergangenen Jahr hatte Opel weniger Autos verkauft, dafür aber nach eigenen Angaben pro Stück mehr verdient.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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