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INTERVIEW/Fondsmanager Jens Ehrhardt: Börsen könnten noch etwas weiter steigen


INTERVIEW/Fondsmanager Jens Ehrhardt: Börsen könnten noch etwas weiter steigen

01.02.2019, 11:36 Uhr | dpa-AFX

MANNHEIM (dpa-AFX) - Die internationalen Aktienmärkte könnten sich in den nächsten Monaten laut Vermögensverwalter Jens Ehrhardt etwas von dem Rückschlag im vergangenen Jahr erholen. Impulse für die Börsen dürften unter anderem von der US-Wirtschaft kommen, sagte der Vorstandsvorsitzende der DJE Kapital AG am Freitag anlässlich eines Fondskongresses in Mannheim der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX: "Verschiedene Anzeichen deuten darauf hin, dass die Konjunktur in den USA weiter stimuliert wird."

So nehme zwar die Verschuldung der Unternehmen zu - gleichzeitig sinke aber die Arbeitslosigkeit, was auf anziehende ökonomische Aktivitäten hindeute. Ferner dürften viele Konzerne dank der gesunkenen Ertragssteuern für Unternehmen weiter fleißig Aktien zurückkaufen und so die Kurse zusätzlich stützen.

Ehrhardt zufolge könnten im Laufe des Februars auch die Sorgen um die internationalen Handelsstreitigkeiten etwas abflauen: "US-Präsident Donald Trump sieht sich nach dem teilweisen Regierungsstillstand von der Öffentlichkeit unter Druck gesetzt und braucht einen Erfolg." Damit könnten die Zölle zwischen den USA und China sinken und so den Börsen ebenfalls auf die Sprünge helfen. In einem derartigen Szenario besäßen die Börsen Europas und mitunter auch Japans sogar ein besonders hohes Aufwärtspotenzial, da sie aktuell im Vergleich mit dem US-Markt zu niedrig bewertet seien.

Allerdings könnte sich eine zu gut laufende Wirtschaft im weiteren Jahresverlauf auch als Gefahr für die Börsen erweisen: "Wenn in den USA die Löhne und die Inflation deutlich anziehen, könnte die Notenbank Fed den Leitzins doch weiter erhöhen und so die Märkte ausbremsen", sagte der Experte. Höhere Zinsen lassen Aktien in der Regel gegenüber Anleihen in einem schlechteren Licht erscheinen.

Trotz aller gegenteiligen Erwartungen könnte die Fed Ehrhardt zufolge schon zur Jahresmitte hin weiter an der Zinsschraube drehen. Anleger könnten diesen Schritt dann wohl bereits im Mai vorausahnen - passend zur alten Börsenweisheit "Sell in May and go away" (Verkaufe im Mai und geh' nach Hause).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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