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VW: So viel hat dem Konzern der Diesel-Skandal bisher gekostet


Millionenbetrag allein für Anwaltskosten  

So viel hat VW der Dieselskandal bisher gekostet

07.02.2019, 16:28 Uhr | AFP

Erklär-Video: So löste der Diesel-Skandal ein Erdbeben in der Autobranche und Politik aus (Quelle: Reuters / Imago)
Dieselskandal: Die Folgen für deutsche Autobauer und Fahrer

Topmanager in Haft, Milliarden-Strafen für Autokonzerne, Fahrverbote auf deutschen Straßen, Millionen betrogene Autokunden. t-online.de zeigt die massiven Folgen für deutsche Autofahrer, Politiker und Autokonzerne auf. (Quelle: t-online.de)

Dieselskandal: Das sind die Folgen für Fahrer und Autobauer. (Quelle: t-online.de)


Wie teuer kommt Volkswagen die Dieselaffäre wirklich zu stehen? VW-Vorständin Werner hat nun eine Summe bestätigt. Auch auf die Frage nach Schadenersatz für Dieselfahrer gibt sie eine klare Antwort.

Der Dieselskandal hat den Autobauer Volkswagen bislang nach eigenen Angaben 28 Milliarden Euro gekostet. VW-Vorständin Hiltrud Werner sagt dem "Handelsblatt", allein die Anwaltskosten hätten sich inzwischen auf "einen hohen dreistelligen Millionenbetrag" summiert. Sie rechne auch für 2019 mit "einem für unsere Juristen und die von uns mandatierten Kanzleien arbeitsreichen Jahr". Werner ist seit Februar 2017 für Recht und Integrität im Vorstand von Volkswagen zuständig.

VW hatte im September 2015 nach Ermittlungen von US-Behörden eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine illegale Software eingesetzt zu haben. Diese drückte den Schadstoffausstoß bei Emissionstests, damit dieser niedriger erschien.

Dieselbesitzer fordern Schadenersatz

In Deutschland wollen inzwischen hunderttausende vom Abgasskandal betroffene Dieselbesitzer Schadenersatz fordern und sich deshalb einer Musterfeststellungsklage gegen den Konzern anschließen. Mit der Klage wollen der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der ADAC geklärt wissen, ob Kunden mit betroffenen Fahrzeugen der Marken VW, Audi, Skoda und Seat Schadenersatzansprüche haben.


"Für Kundenklagen gibt es aus unserer Sicht keine Rechtsgrundlage", sagt Werner im "Handelsblatt". "Nach unserer Auffassung haben die Kunden weder Verluste noch Schäden erlitten. Die Fahrzeuge sind sicher und fahrbereit."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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