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Deutsche Post: Preiserhöhung im Sommer – Briefporto soll noch teurer werden


Preiserhöhung im Sommer  

Briefporto soll noch stärker erhöht werden

11.02.2019, 16:12 Uhr | AFP, rtr

 (Quelle: kabel eins)

Deutsche Post: Das Briefporto wird teurer als gedacht. (Quelle: kabel eins)

Deutsche Post: Briefporto wird teurer als gedacht

Das Briefporto steigt doch erst ab Sommer 2019. Die Bundesnetzagentur muss der Post aber einen höheren Spielraum zugestehen. Der ermöglicht es der Post die Preise auf satte 90 Cent anzuheben. (Quelle: kabel eins)

Deutsche Post: Das Briefporto wird teurer als gedacht. (Quelle: kabel eins)


Die Deutsche Post erhöht laut einem Zeitungsbericht das Briefporto später als bislang angenommen. Statt im April sollen die Preise nun im Sommer steigen – dafür aber voraussichtlich stärker.

Die Erhöhung des Briefportos könnte stärker ausfallen als bisher erwartet. Die Preiserhöhung sei von Anfang April auf den Sommer verschoben worden, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagsausgabe) unter Berufung auf einen ihr vorliegenden Entwurf zur Änderung der Post-Entgeltregulierungsverordnung des Bundeswirtschaftsministeriums.

Schwindende Briefmengen

Mit Rücksicht auf schwindende Briefmengen, steigende Allgemeinkosten und die Verpflichtung, Briefe flächendeckend jeden Werktag in ganz Deutschland zustellen zu müssen, gestehe das Ministerium der Post eine höhere Umsatzrendite zu. "Die bisherige Praxis bildet den Effizienzdruck, unter dem das regulierte Unternehmen steht, nicht hinreichend adäquat ab", zitiert die "FAZ" aus dem Ministeriumspapier.

Durch die neuen Vorgaben wird die Bundesnetzagentur, welche die Portoanträge der Post genehmigen muss, dem Bericht zufolge gezwungen, einen größeren Erhöhungsspielraum einzuräumen. Mitte Januar hatte sie auf Grundlage der alten Verordnung festgesetzt, dass die Post ihre Preise am 1. April für die Zeit bis Ende 2021 im Durchschnitt aller Briefprodukte um 4,8 Prozent anheben dürfe.

Standardbrief könnte 90 Cent kosten

Nach Insiderangaben hätte das laut "FAZ" knapp ausgereicht, um das Porto für den Standardbrief von 70 auf 80 Cent hochzuschrauben. Allerdings hätte die Post die genehmigungspflichtigen Preise für andere Briefprodukte wie Postkarten, Maxi- oder Kompaktbriefe dann weitgehend konstant halten müssen. Mit der neuen Verordnung könne sie nun merklich über die 80 Cent hinausgehen.

Das Briefporto wurde seit den 2000er Jahren mehrfach erhöht.Das Briefporto wurde seit den 2000er Jahren mehrfach erhöht.



Aus der Branche hieß es dem Bericht zufolge, es sei eine Anhebung in Richtung 85 bis sogar 90 Cent denkbar. Voraussichtlich wären die neuen Preise drei Jahre gültig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP, Reuters

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